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 Die Bar: "Zum gerupften Huhn"

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Ginji
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BeitragThema: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Sa Feb 04, 2017 2:17 pm

Die Bar: "Zum gerupften Huhn" ist eine schäbige kleine Kneipe am Rande der avalonischen Hauptstadt. Ihren Namen verdankt die Bar dem Umstand, dass sich genau vor ihrer Tür die Abwurfschleuse für gefallene Aegyl befindet! Die Wände der Bar sind mit den Flügelpaaren somancher verräterischer Aegyl behangen. Alles andere macht einen weniger "prachtvollen"-Eindruck. Die aus Holz gebaute Bar besteht auch im Innenraum aus hölzernen Möbeln. Es handelt sich hierbei wohl um die letzte und einzige Holzhütte in ganz Avalon. Es ist allgemein bekannt, dass die Bar nur selten besucht wird und mehr schon als Sehenswürdigkeit angesehen wird.

______________________

Es kracht in einem Hinterzimmer der Bar...Mio, Rouge und Zane erwachen am Boden. Während ihr Blick sich langsam wieder aufklärt füllt Staub die Lungen der Gruppe. Alle beginnen fast zeitgleich zu husten. Schnell ist als Ursache der staubige Holzboden gefunden. Befor die Gruppe reagieren kann hören sie die dielen knarzen und eine Frauenstimme sprechen. "HAHAHAH da hat die Trickkiste ja ganz schön was ausgespruckt! Hier gab es schon lange keine Gäste mehr...was kann ich ihnen also bringen? Tee? Kaffee? Eine Ladung Schrot???", schon ist das Nachlade geräusch einer Flinte zu hören. Die Gruppenmitglieder blicken auf und erkennen eine hübsche Aegyl mit im Anschlag gehaltener Flinte. Sie zuckt mit der Waffe zur Trickkiste von Zane, die auf ihrem Tisch liegt. "Anscheinend hat die Kiste noch funktioniert...aber ich hätte nie gedacht, dass so ein Ding auch Menschen transportieren kann?", sagt sie erstaunt und weißt sie mit einer weiteren Bewegung ihrer Flinte an langsam aufzustehen. Nun kann die Gruppe endlich einen guten Blick auf die Dame werfen. Ihre langen goldenen Flügel und gelocktes blondes Haar, sowie ihre perfekte Statur könnten eins zu eins aus einem Top-Modell Magazin stammen. Tatsächlich hängen an eine der Wände mehrere Aegyl Magazine mit halbnackten Frauen auf dem Cover. Darunter auch die anwesende Aegyl selbst. Das beste was sich über die Situation sagen lässt ist wohl, dass die Dame sich entschlossen hat voll Angezogen ihre Flinte auf die Gruppe zu richten. "So Also...wer seit ihr...wo kommt ihr her und auf wessen Seite steht ihr?", fragt sie schließlich.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Do Feb 09, 2017 5:33 pm

Statt Worten bekommt Rogue gleich eine Tat als Antwort. Es erscheint ihr mehr als leichtsinnig, wie dieser Al Bhed bedenkenlos drauf los springt. Um die ganze Sache noch zu verschlimmern scheint sich die Befürchtung der Rothaarigen zu bewarhrheiten. Mit seiner vorschnellen Handlung hatte dieser Wahnsinnige die Maschine ausgelöst. Und anscheinend findet er das auch noch gut! ''Oh toll!'', ruft sie, die Arme zum vermeintlichen Jubeln in die Luft gehoben, bevor sie diese vor der Brust verschränkt. Ihr Sarkasmus ist eindeutig nicht zu überhören. ''Gut gemacht, Euer Hoheit! Jetzt erfüllt sich endlich mein Wunsch von avalonische Sägen malträtiert zu werden!'' Rogue ist drauf und dran, ihren Stammesbruder zu verfluchen, denn die todbringenden Sägen kommen schnell näher und immerhin will sie sich noch ausreichend von dieser herrlichichen Welt verabschieden. Jedoch wird sie jäh durch das Lachen dieses Verrückten unterbrochen, denn es übertönt jedes Wort, dass ihren Mund verlässt.
Damit nicht genug, möchte der Al Bhed, dessen Name Rogue, wie ihr auffällt, nicht einmal kennt, ihr nun seine Trickkiste zeigen. Rogue will sich gerade an den Kopf fassen und fragen, was das nun bringen soll, als sie ein wirklich unangenehmes Gefühl überkommt und ihr ein Schauer den Rücken hinab läuft, der sie stocken lässt. Wie ein Stück Metall angezogen von einem Magneten wird sie in diesen verdammten Schädel gezogen, aus der sie noch kurz zuvor ihre neuen Waffen zog.
Jetzt endlich kann sie ihrem Vorhaben nachgehen, sich an den Kopf fassen und ihre Frage stellen, doch sie stellt kurze Zeit später fest, dass hier niemand ist, der ihr antworten kann.
Rogue sieht sich in dieser ihr befremdlichen Umgebung und braucht einen Augenblick, bis sie versteht, wo sie ist. ''So sehen die Dinger also von innen aus'', murmelt sie, mehr zu sich selbst, als in den Raum hinein. Doch hier sind sowieso keine Ohren, die ihren Worten lauschen könnten. Die Al Bhed ist neugierig, immerhin sieht man soetwas nicht alle Tage. Ihr Ärger auf den Besitzer dieser Trickkiste hier ist sofort vergessen und ersetzt mit einem Leuchten in den Augen, ob all der Sachen die es hier gibt. Langsam setzt sie sich in Bewegung, doch sie stoppt immer wieder, um sich ein besonders Interessantes Ding genauer anzusehen
Während sie eines dieser Objekte inspiziert und berührt, wackelt plötzlich alles. Hastig zieht Rogue ihre Finger zurück, in dem Glauben, dass sie durch die Berührung dieses Erdbeben ausgelöst hat. Sie läuft also weiter, von nun an alles aus respektabler Entfernung betrachend. Eine erneute Erschütterung sagt ihr, dass sie doch nicht daran Schuld ist. Dieser seltsame Raum scheint kein Ende zu haben, doch das heißt auch, dass es noch viele, viele mehr Sachen zu entdecken gibt.

Irgendwann jedoch verschwimmt alles um Rogue herum. Ein zarter Wind trägt sie davon und sie weiß garnicht recht, wie ihr gerade geschieht.
Unsanft wird sie wieder in die Realität katapultiert. Ihre Augen, gewöhnt an das durchdringende Weiß in der Trickkiste, haben Probleme, die Umgebung zu erfassen. Es dauert einen Moment, bis sie wieder klar sehen kann, was sie nutzt, um sich umzuschauen. Der Verrückte sowie das Mischlingsmädchen sind nach wie vor bei ihr.
Doch während sich ihre Sichtverhältnisse verbessern bereitet ihr etwas anderes Schwierigkeiten. Ihr fällt es schwer, zu atmen. Die Luft an diesem Ort ist so trocken, so staubig, dass sie ein herzhaftes Husten nicht unterdrücken kann. Immerhin hält sie sich die Hand vor den Mund, doch das macht das Ganze überhaupt nicht besser, also lässt sie das schnell sein.
Noch bevor sich Rogue aufsetzen kann, hört sie eine Stimme, die sie niemandem, den sie kennt, zuordnen kann. Die Al Bhed ist noch immer ein wenig beduselt, doch das Geräusch einer nachgeladenen Schusswaffe lässt sie sofort zu dessen Ursprung schauen. Sie scheint ihr und den anderen nicht gerade freundlich gesinnt zu sein. Kein Wunder, immerhin ist sie eine Aegyl und vor ihr sitzen gleich zwei Al Bhed, die Tatsache, dass sie gerade aus den Fängen der Avalonier entkommen sind mal außen vor gelassen.
Suspekt ist allerdings, dass diese Frau von der Trickkiste weiß. Sicherlich ungewöhnlich für jemanden mit Flügeln. Immerhin scheint sie genauso erstaunt zu sein wie Rogue selbst, dass gerade mehrere Personen von diesem Wunder der Technologie transportiert wurden.
Punkt ist aber gerade, dass Rogue hier mit einer Schrotflinte bedroht wird. Das gefällt ihr zwar gar nicht, aber im Moment wird sie sich garantiert auch nicht widersetzen, also steht sie auf Anweisung der Frau hin zögerlich auf. ''Man nennt mich Venatria. Ich kann nur für mich selbst reden, aber ich gehöre niemandes Seite an'', antwortet sie entschlossen. Wie auch zuvor bei dem Ronsomischblut hat Rogue auch hier nicht die Absicht, ihren richtigen Namen Preis zu geben. Sie hält es für das Beste, wenn die Fremden so wenig wie möglich über sie wissen.
Auch wenn Rogue misstrauisch ist, kann sie nicht leugnen, dass diese Aegyl vergleichsweise gutaussehend ist. Nunja, so hübsch, wie ein gläubiges Huhn eben sein kann. Im Angesicht der derzeitigen Situation erscheint Rogue das Aussehen dieser Frau jedoch mehr als trivial.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Sa Feb 11, 2017 2:07 pm

Es überrascht Mio, ehrlich gesagt, wenig, das Zane ohne Absprache oder ähnlichem auf eine wohl eher zufällig ausgesuchte Platte im Raum springt. Noch weniger überrascht sie, dass diese Platte – natürlich – die Maschine am anderen Ende des Raums aktiviert. Und was Mio gar nicht überrascht ist wohl, das die Maschine sofort mehrere Sägen auf die Gruppe richtet und mit einer hohen Geschwindigkeit auf die Gruppe zufährt. Der Clown lacht und jubelt. Es scheint wohl sein größter Wunsch zu sein, von einer Maschine mit Sägen im Kolosseum von Avalon getötet zu werden, aber jedem das seine. Rogue meldet sich ebenfalls, natürlich mit Sarkastischem Unterton, zu Wort. Besser hätte sich Mio selbst nicht ausdrücken können.

Nach einer verrückten Tat folgt bereits die nächste. Zane greift in seine Tasche, schreit malwieder durch den Raum und richtet seine verzierte Kiste auf Rogue und Mio. Ohne jede Vorahnung wird Mio in die Kiste gezogen und sie findet sich kurze Zeit später in einem großen, weißen Raum wieder. War ich bewusstlos? Wo bin ich hier? Dieser Clown mal wieder…, murmelt sie vor sich hin. Während sie sich den Raum genauer anschaut, fällt ihr vor allem auf, dass sie nun wohl alleine ist. Motivation, die Gegenstände oder den Schrott im Raum zu untersuchen, hat sie allerdings nicht. Es scheint für Mio sowieso keinen Weg aus diesem Raum, wahrscheinlich das innere der Kiste, zu geben. Während ihrer Reise durch diesen mysteriösen Ort bebt mehrmals die Erde. Nach jedem „Erdbeben“ schaut sie sich panisch um, findet allerdings nichts. Plötzlich jedoch ein kalter Wind, während sich die gleiche Szene wiederholt.

Mio findet sich auf dem Boden eines Raumes wieder. Ihren Augen benötigen erst einmal einen Moment, um sich an die veränderte Umgebung anzupassen. Sie scheint wieder bei der Gruppe zu sein, auch wenn sie auf eine der Personen wohl lieber verzichtet hätte. Eine Frauenstimme ist plötzlich zu hören, gefolgt von einem Nachladegeräusch. Die Person scheint der Gruppe erstmals wohl eher nicht freundlich gesinnt zu sein, trotzdem ist ihr wohl die Trickkiste bekannt. Genauso Überrascht wie Mio scheint die Person aber zu sein, das die verzierte Kiste auch Menschen transportiert. Sie mustert die Aegyl mit der Flinte. Goldene Flügel; gelocktes, blondes Haar. Zwar wird die Gruppe aufgefordert, aufzustehen, trotzdem bleibt Mio noch einen kurzen Moment sitzen. Sie ist noch etwas benommen von der Reise mit der Kiste. Nach der Vorstellung von „Venatria“ steht auch sie auf, um auf die Frage der geflügelten Person zu antworten. „Mio. Niemandes Seite“. Sie antwortet, im Vergleich zu „Venatria“, nur kurz.



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Ginji
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   So Feb 12, 2017 1:27 am

Auch Zane erwacht in dem weißen Gewölbe aus Gegenständen. Er sieht sich um und lacht leise. Er kannte diesen Ort bereits...genau deshalb hat er darauf Spekuliert es erneut zu versuchen. Schließlich war er bereits in der Trickkisten überhaupt aus Walhalla gekommen. Nun jetzt hieß es wohl abwarten. Zane springt freudig auf und schlendert durch die Gassen und Türme von Gegenständen. Hier und da beschäftigt er sich kurz mit etwas Schrott oder spielt mit altem Spielzeug das herrumliegt. Er fragte sich dabei, wie lange es wohl dauern würde, bis jemand die Trickiste fand und öffnete. Dass sich dieses Glückspiel jedoch gelohnt hat, bemerkt der König sogleich, als alles zu beben beginnt...

______________________________________________

Auch Rogue wandert durch die unendlichen Weiten der Kiste, hier und da sieht sie wahrlich auch etwas interesantes. Darunter ein staubiges altes Bild eines Guado. Sie errinert sich, dass es jehner Krähenartige ist, der auch Zane in die Zelle brachte. Was sie hierbei sehr verwundert ist das Datum das sich auf der Rückseite des Bildes befindet. Zwar sind alle Zahlen vergiblt, doch es ist eindeutig weder die Kennung BA. oder AA. zu erkennen. Dies schließt darauf, dass dieses Bild wohl noch befor der Apokalypse aufgenommen wurde. Ebenso findet sie hier und da einige angestaubte Maschinas.

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Zane erwacht auf dem staubigen Boden. Er hustet...und hört sogleich die Frauenstimme und blinzelt wild bis er sich an das Licht gewöhnt hat. Er blickt nach oben und sieht in den Lauf einer geladenen Flinte. Lächelnd und freudig springt der Mann sofort auf die Beine...klopft sich den Staub von der Kleidung und hebt die Hände. "Ich der große König der Al Bhed bin euch zu Dank verpflichtet! Da ihr mich, Zane Suhcdan, aus der Trickkiste befreit habt, erlaube ich euch mir zu dienen!", er lacht auf und geht einen Schritt auf die Dame zu. Sogleich zuckt ihre Flinge kurz und der Al Bhed bleibt apprupt stehen.

________________________________________________

Kurz bleibt die Dame noch still während sie die Augen von Zane und Rogue mustert. Ebenso bleibt ihr blick kurz an dem Ronso-Mischling hängen. Sie scheint ihre Worte zu bedenken und beginnt dann zu sprechen. "In der heutigen Zeit kann man nicht einfach "Keiner Seite" angehören. Früher oder später müssen wir alle Partei ergreifen!", sagt sie misstrausch und sieht dann direkt zu Rogue. "Vorallem Alexanders-Brut hat nicht gerade die freie Auswahl....", sagt sie vielsagen. Anschließend zuckt sie mit der Flinte zu einem Tisch in der Ecke. "Setzt euch....", sie führt die drei mit der Flinte auf sie ziehlend zu den Stühlen und weißt diese an sich zu setzen. Nun kann die Gruppe genau den Raum betrachten. Auf einem Schreibtisch liegt Zanes Trickiste neben einigen mechanischen Komponenten. Ebenso liegen hier einige Al Bhed Notizen verstreut. Es sieht so aus als hätte die Aegyl Frau ein Händchen für Technik...sie hat die Trickiste wohl repariert und geöffnet. "Erstmal...von was für einem Königreich sprichst du hier Glatzkopf? Das letzte mal als ich nachgesehen habe, war ncoh jemand anders der "König" der Al Bhed. Hast du durch die Trickkiste einen Schlag abbekommen?", die Frau stellt diese Frage mehr an Zanes Begleiter gewandt als zu ihm...sie scheint ihn nicht für Zurechnungsfähig zu halten. Tatsächlich sitzt Zane gerade da und bohrt sich fröhlich im Ohr um sein Desintresse offen darzulegen. "So..Mio...was auch immer du für ein Mischling bist...erklär mir wie ihr in diese Kiste gekommen seit...", sie scheint äußerst misstrauisch den Aussagen von Zane und Rouge gegenüber zu sein. Was für einen Aegyl wohl nicht sehr verwunderlich ist.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Do Feb 16, 2017 2:54 am

Langsam wird es für Rogue zur Gewohnheit, innerlich den Kopf zu schütteln, sobald dieser selbsternannte Monarch auch nur seinen Mund öffnet. Man könnte denken, dieser Mann täte das alles rein aus Spaß, macht sich zum Affen um für andere lustig zu erscheinen, doch Rogue ist sich nicht sicher, ob er das vielleicht nicht doch ernster meint. Es kann schließlich nicht jeder mit hinreichender Intelligenz geboren worden sein, einige haben wohl oder übel den Kürzeren gezogen.
Jedenfalls macht ihr Rassenbruder sich mal wieder lächerlich und wirft damit sicherlich kein gutes Licht auf ihre Genossenschaft. Und überhaupt, wie kommt man überhaupt darauf, sich selbst zum König zu ernennen und sich dann auch noch so aufzuführen? Dieser Mann hat in der Tat nicht alle seine Tassen im Schrank, darauf deuten zumindest alle Zeichen. Immerhin hat er wohl noch genug Verstand im Kopf, um sich nicht gleich von der Aegyl erschießen zu lassen. Großartig für den Al Bhed sprechen tut das in Rogues Augen jedoch trotzdem nicht.

Als der Glatzkopf der Blondine seinen Namen nennt fällt Rogue auf, dass sie selbst gar nicht wusste, wie dieser Mann heißt. Sie wiederholt den Namen nochmal im Geiste und jetzt fällt ihr auch der Nachname auf. Nie im Leben ist das der tatsächliche Familienname dieses Kerls! Langsam addieren sich Eins und Eins zusammen. Nichts an diesem Zane ist richtig. Wer weiß, ob er überhaupt wirklich so heißt? Bestimmt hat er sich auch seinen Vornamen neu ausgewählt. Die Hochstaplerausbildung muss ihm wohl total den Kopf verdreht haben, schlussfolgert Rogue. Wenn sie so überlegt, ist das Ganze ja beinahe bemitleidenswert. Aber auch nur beinahe, denn irre oder nicht, solch arrogantes und wichtigtuerisches Verhalten mag Rogue überhaupt nicht.

Doch genug von dem Al Bhed, denn direkt die nächste Person erlaubt sich, von Rogue zu sprechen als wär sie ein niederes Wesen. ''Ich bin ganz und gar keine Brut'', sagt sie grimmig und kreuzt die Arme vor der Brust, ihre Augen verschmälern sich leicht. ''Und ich entscheide mich für die Seite, die ich will. Wenn das nun mal niemandes Seite ist, dann ist das so.'' Wenn etwas der Scharfschützin nicht gefällt, dann sind das Leute, die sich herausnehmen, ihr Dinge vorschreiben zu wollen.
Demnach ist sie auch ist nicht sonderlich begeistert davon, als ihr befohlen wird, an einem kleinem Tisch Platz zu nehmen. Im Hinblick auf den Lauf, der in ihre Richtung neigt entschließt sie sich letztlich trotzdem, sich doch zu setzen, dabei sieht sie die Frau allerdings argwöhnisch an. Beinahe hätte sie den Mund geöffnet, um sich sich über die Geflügelte und die anderen ihrer Art zu beschweren, doch sie hält sich zurück. Einen Streit mit einer bewaffneten Avalonierin vom Zaun zu brechen ist mitunter das Letzte, was Rogue jetzt tun sollte, hat sie doch gerade erst enorme Schwierigkeiten hinter sich gelassen. Stattdessen verbleibt die Al Bhed, zumindest für den Moment, ruhig.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Do Feb 16, 2017 9:37 pm

Mittlerweile sind die Antworten des Clowns ihr bereits bekannt. Er sei der König, er ist großartig, alle sollen ihm dienen. Mio ignoriert das Gerede des Al Bhed einfach.

Ihr fällt sofort auf, das der Blick der Dame eher auf Mio’s Begleitung gerichtet ist, allerdings ist dies aufgrund der Rassen der anderen Menschen in diesem Raum wohl kein Wunder. Die Rede, das man wohl heutzutage keiner Seite angehören könne, nimmt Mio ohne Gegenwort auf. Ein unnötiges Wort könnte wohl eher schlecht für die Gruppe enden. Rogue, hingegen, nimmt die Worte der Dame, verständlicherweise, nicht ganz so ruhig wie Mio auf. Mit einem Blick zu Rogue und einem Lächeln versucht Mio diese zu beruhigen, und ihr mitzuteilen, dass sie sich bitte etwas ruhiger verhalten sollte. Auch wenn die Mischlingsdame nicht davon ausgeht, das Rogue auch nur ansatzweise auf sie hört.

Mio folgt der Aufforderung, sich an den Tisch zu setzen. „Ach ja, unser großartiger König…“, meldet sich Mio mit einem sarkastischen Unterton zu Wort. Es sollte deutlich erkennbar sein, was Mio von dem Clown hält. Außer für diesen vielleicht. Er scheint die Worte von Rogue und Mio ja scheinbar ernst zu nehmen. Es folgt eine weitere Frage der Dame – sie fragt, wie die Gruppe in die Kiste gekommen ist. Es ist ihr zwar bewusst, dass es nicht unbedingt Vorteilhaft ist, die Wahrheit zu sagen, allerdings will sie auch ungerne von einer Waffe durchlöchert werden. „Der ‚König‘ hatte die Kiste bei sich. In einer eher unvorteilhaften Situation hat er sie dann auf uns gehalten, und dann fand‘ ich mich im wahrscheinlich inneren der Kiste wieder“, erklärt sie der Dame mit den goldenen Flügeln.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Fr Feb 17, 2017 5:25 pm

Zane lacht und denkt nichtmal daran sich auch nur von der Stelle zu bewegen. Sogleich haut ihm die Frau die Flinte in den Rücken, wodurch er nach vorne stolpert. Zane spuckt zu Boden und setzt sich hin. Dabei sitzt er aufrecht um seinen Stand zu Symbolisieren. "Bist ganz schön Kräftig für deine Statur du gmaeha kavmükamda Rina!!!", wobei er das letzte Wort mit einer Abscheu sondersgleichen betont und sich den Nacken reibt. "Also sollen wir jetzt hier ewig sitzen oder knallst du uns endlich ab Miststück?", sagt er sogar noch abwertender und beginnt mit dem Stuhl zu wackeln. Wieder scheint er eine andere Person zu sein, denn all die Witzebacherrei ist einer absoluten verachtenden Haltung gewichen.

____________________________________________________

Die Dame lächelt während alle ihre Gefangenen einmal zu Wort kommen. Zuerst wendet sich sich Rogue zu...während ihre Waffe jedoch von nun an nurnoch auf Zane deutet. "Ihr scheint wohl eine Komedietruppe zu sein. Ein Irrer, eine Träumerin und eine Laune der Natur...", ein schelmisches Grinsen zieht sich über ihre roten Lippen. Die Gegenworte von Rouge scheinen die Aegyl, welche eindeutig in der Oberhand ist, nicht zu stören. Dann konzentriert sich sich auf Mio und hört dieser zu. "So so...wir haben also einen Hochstapler hier! Das ist interesant...überaus interesant! Was für ein Auftrag führt dich wohl her Hochstapler?", fragt sie den Mann, der sich für die Antwort Zeit lässt. "Fyc kard telr tyc yh Rürhlrah??", fragt er und fängt an mit seinem Stuhl zu wackeln. "Ach ist das so Rulrcdybman??", antwortet sie, während das letzte Wort ihr locker im perfekten Al Bhed von den Lippen geht. "Nun dann seit meine Gäste! Einer solchen traurigen Truppe kann ich einfach nicht auf die Straßen von Avalon loslassen...", sie schultert ihre Waffe und wendet sich mit einem verführerischen Lächeln von der Gruppe ab. Sie geht zur Trickkiste und wirft sie Zane zu. "Was auch immer diese "unvorteilhafte Situation" war, ihr solltet erstmal untertauchen. Ihr werdet also erstmal hier bleiben klar? Natürlich werde ich auch eine kleine Gegenleistung verlangen...aber dazu später mehr. Folgt mir also...", sagt die Dame und geht mit wackelnden Hüften durch die hölzerne Tür des Raumes in den Schankraum!
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Mo Feb 27, 2017 1:06 pm

Rogues Augen weiten sie sich, während sie zuhört. Hat sie gerade..? Wie..?, fragt sie sich selbst und staunt nicht schlecht, als sie plötzlich ihre Sprache aus dem Mund der Aegyl hört. Doch diese Verwunderung wird in kürzester Zeit von Unglaube und Misstrauen verdrängt. ''Woher weißt du wie man unsere Sprache spricht?'', erkundigt sich die Rothaarige. Sie ist in der Tat neugierig, doch ihr Ton wird von Skepsis dominiert.

Selbstverständlich fällt der Al Bhed der Umschwung im Gemüt Zanes auf. Mit ihm würde sie sich aber erst zu gegebenem Zeitpunkt wieder befassen, dennoch stärkt sein Verhalten sie nur in ihrer These zur Zwiespältigkeit dieses Kerls.

Diese Frau würde es jedenfalls sicher nicht so leicht auf ihre Freundesliste schaffen, beschließt Rogue für sich. Für ihren Geschmack nimmt sich diese Aegyl eindeutig zu viel heraus.
Auch wenn ihr wohl bewusst ist, in was für einer Situation sie gerade steckt.. Weitere Befehle entgegen zu nehmen ist eindeutig nicht in ihrem Sinne. Noch dazu erweckt diese Aegyl mit ihren unheimlichen Kenntnissen über Rogues Rasse keineswegs Vertrauen. Wie kommt ein Geflügelter, noch dazu ein in Avalon lebender, an solches Wissen? Sie scheint sogar ihrer Sprache mächtig zu sein, zumindest verstehen kann sie sie. Von ihrer Fähigkeit, sie wirklich zu sprechen ist sie nach dem einzelnen Wort, das die Lippen dieser Avalonierin verließ, noch nicht ganz überzeugt.
Auch ihre plötzliche Gastfreundlichkeit bekehrt Rogue nicht in ihrer Meinung von dieser Aegyl. Immerhin droht sie nun nicht mehr mit ihrer Schrotflinte. Gerade, dass sie eine etwaige Gegenleistung erwartet, gefällt Rogue nicht besonders.
Kurzerhand legt sich die Hybriden einen etwaigen Plan für ihr weiteres Vorgehen zurecht. Sicherlich hat sie nicht vor, noch länger als nötig in Avalon zu bleiben. Zur Hölle mit all dieses rassistischen und narzisstischen Hühnern, Rogue will zurück nach Gaia. Sobald sich ihr eine gute Gelegenheit bietet, verzischt sie sich. Irgendwie findet sie schon einen Weg zurück.
Jetzt jedoch gibt es erstmal nur eine Auswahlmöglichkeit. Mit bestimmten Schritten durchquert Rogue das Hinterzimmer und betritt den Raum, der hinter der Holztür liegt.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Mo Feb 27, 2017 2:10 pm

Mittlerweile hat Mio sich endgültig entschieden, den Clown wohl erst einmal, so gut es geht, zu ignorieren. Zane ist ja, offensichtlich, nur viel Gerede um nichts. Es ist ihr sogar recht, das die geflügelte Frau mit der Flinte ihn fast schon verspottet.

Diese, hingegen, stellt die Gruppe als „Komedietruppe“ dar. Unrecht hat sie vielleicht nicht, und es ist auch nicht unbedingt schwer, die Gruppe in die drei „Rollen“ einzuordnen. Mio ist allerdings etwas überrascht, als die Dame anfängt, eine andere Sprache zu sprechen. Mio stört dies nicht unbedingt, letztendlich versucht die Dame wahrscheinlich nur, ihre Dominanz gegenüber des Hochstaplers zu zeigen. Rogue, hingegen, scheint eher überrascht von den Sprachkenntnissen zu sein.

Sprachkenntnisse hin oder her, die Dame bietet der Gruppe eine Unterkunft an. Sie meint, die Gruppe sollte erst einmal untertauchen. Vielleicht keine so schlechte Idee, besonders den Umständen entsprechend. Ob Mio dankbar sein soll ist allerdings wieder eine andere Frage – die Dame fordert im gleichen Atemzug eine Gegenleistung.

Erst einmal ist die Gruppe allerdings „sicher“ und nicht den Straßen von Avalon ausgesetzt. Schon einmal etwas Positives, und wahrscheinlich auch im Moment das beste. Antworten will sie der Dame nicht unbedingt, denn wer weiß, was sonst noch großartig passiert. Sie ist eine Unbekannte, und im Moment geht Mio davon aus – insbesondere nach der netten Begrüßung mit der Waffe – das sie zu jedem Mittel greifen könnte. Sie folgt also still der geflügelten Frau und der Al Bhed, welche durch die Tür in den Schankraum des Gebäudes gehen.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Fr März 03, 2017 6:16 pm

Zane fängt seine Trickkiste und hört auf mit dem Stuhl zu wackeln. Ein dämonisches Grinsen zieht sich über sein Gesicht und als sie sich umdreht und raus geht, öffnet er sogleich die Kiste. "Fyc vün aeh tissac Jumkamvear!", sagt der Al Bhed und sogleich krachen mehrere Gegenstände vor die Füße von Mio und Rogue. "Das werden wir sicher bald brauchen! Dankt eurem König später", sagt er und marschiert sogleich zur Tür. Vor Mio und Rogue liegen ihre verschollenen Waffen. Wie Zane diese jedoch aus seiner Kiste ziehen konnte, bleibt ungewiss. Die ganze Situation scheint dem Al Bhed nun mehr als zu interesieren! Er wirkt auch nicht als würde er so schnell von hier weg wollen.

(Ab jetzt kann die Gruppe überall Kämpfe initiieren!)

_________________________________________

Bevor die Aegyl Dame den Raum verlässt dreht sie sich noch einmal zu Rogue um. "Syh cummda aeh Pilr hea hylr caehas Aehpyht paindaemah", antworted die Aegyl Dame lächelnd. Schließlich verlässt sie den Raum. Die Gruppe folgt ihr sogleich und kommt in einen staubigen Schankraum. Auch wenn es nicht die sauberste Bar ist, so hat die alte hölzerne Fassade doch ihren Charme. Die Ausgestellten Aegyl Flügel an der Wand sind jedoch etwas gewöhnungsbedürftig, wenn auch sehr imposant anzusehen. Als die Gruppenmitglieder also wenige Sekunden später den Raum betreten, staunen sie nicht schlecht, als sie nur einen fetten geflügelten Barkeeper zu Gesicht bekommen. Mit gelangweiltem Blick sieht dieser zur Gruppe und wischt ein Glas mit einem Lumpen, der wohl zuletzt vor der Apokalypse gewaschen wurde! "So ihr seid also die neuen Mitarbeiter? Schön zu hören...", sagt er ohne ihnen eine Wahl zu lassen. Sogleich wirft er den dreckigen Lappen auf den Tresen und beginnt ein Blatt aus seiner Hosentasche zu ziehen. Dieses beschriftet er mit einem alten Stift auf dem Regal hinter ihm. Die Fettflecken seines weißen T-Shirts kommen erst so richtig zur geltung als er sich wieder vom Blatt aufrichtet. "So Freunde das wird jetzt wie folgt laufen! Ich versorge euch mit einem stärkenden Mahl...gebe euch einen guten Schnaps und dann geht ihr nach Einbruch der Dunkelheit raus und erledigt ein paar Besorgungen fürs Geschäft klar?", sagt er in einem mürrischen Befehlston. Von der blonden ist vorerst keine Spuhr zu sehen.


Zuletzt von Ginji am Mi März 15, 2017 7:34 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Di März 07, 2017 12:18 am

Noch bevor Rogue den Raum verlassen hat, hält sie kurz inne, als sie hinter sich ein Geräusch vernimmt, das sich anhört, als wären gleich mehrere Dinge zu Boden gefallen. Sie vermutet, dass der Al Bhed die ihm zugeworfene Kiste nicht hat auffangen können und sich der Inhalt folglich überall verteilt. Mit einem Blick über die Schulter muss sie allerdings feststellen, dass sie sich, zumindest teilweise, irrt. Dort liegen zwar Sachen, die aus dem Schädel kommen, allerdings sind diese nicht irgendwelche Sachen, sondern ein paar Armbrüste. Etwa ihre? Ungläubig sammelt sie die Schusswaffen auf. Mit den Fingerspitzen fährt sie die Wirbel an den Seiten nach. Doch, das sind tatsächlich ihre eigenen Armbrüste. Ein erleichterter Seufzer verlässt ihre Lippen. Sie hat schon beinahe damit abgeschlossen, ihren größten Schatz für immer verloren zu haben. Sogar ihren Stoffbeutel hat Zane ihr zurückgeben können. Und es ist auch noch alles drin! Rogue will sich gerade bei ihrem Bruder ehrlich bedanken, da winkt er das auch schon ab. Was auch immer, denkt sie und will nun endlich durch die Tür, als die Aegyl sich auch nochmal zu Wort meldet. Rogue weiß nicht so recht, was sie von diesem Statement halten soll. Avalonier hin oder her, diese Frau gefällt ihr auch so nicht sonderlich.

Natürlich war es nicht zu erwarten, dass es hier viel anders aussehen würde als im Hinterzimmer, aber mit dieser Art von Dekoration hat die Al Bhed nun wirklich nicht gerechnet. Schon irgendwie makaber, findet sie. Vor allem in Avalon.. sollten diese Flügel doch an den Rücken ihrer entsprechenden Träger sein, nicht an Wänden, oder? ''Was haben die zu bedeuten?'', fragt sie in den Raum hinein und deutet auf die Ausstellungsstücke. Dann erst fällt ihr der Barkeeper ins Auge. Dieser Mann scheint ein einziger Kontrast zu der Frau mit der Schrotflinte zu sein.
''Bitte was?'', wendet die Rothaarige empört ein, sobald sie ihre Chance dazu hat. ''Ich arbeite für niemanden, es sei den, er bezahlt gut. Und etwas Essen und Alkohol sind nicht gerade etwas, was ich als gute Bezahlung bezeichnen würde!'' Die Al Bhed macht ihren Standpunkt in aufgebrachtem Ton und mit überkreuzten Armen klar. ''Es bedarf schon etwas mehr..'', sie reibt Daumen, Zeige- und Mittelfinger aneinander, um damit Geld zu symbolisieren. ''Damit ich auch nur irgendwas für 'das Geschäft' tue!'' Sie hat nach wie vor nicht die Absicht, in Avalon zu bleiben, doch andererseits kann es sicherlich nicht Schaden, den ein oder andere Gil in der Tasche zu haben. Darüber muss anscheinend aber erst noch verhandelt werden.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Di März 07, 2017 6:16 pm

Plötzlich hört Mio ein krachen hinter sich. Sie erwartet bereits das schlimmste, da diese wohl vom großartigen König kommen muss. Auch sie ist allerdings überrascht, als sie sich umdreht und dort ihre Waffen wiederfindet. Die Mischlingsfrau schaut kurz zu Zane, da sie sich recht sicher ist, das dies nur ein Trick des Clown ist. Dieser, hingegen, beachtet sie nicht und folgt der geflügelten Dame in den Schankraum. Nachdem Rogue ihr paar Armbrüste aufgesammelt und begutachtet hat, ohne das etwas explodiert ist – was Mio eher überrascht – nimmt auch sie ihre beiden Waffen vom Boden. Auf jeden Fall komm‘ ich mir etwas sicherer vor, denkt sie sich, auch wenn die Waffen vom König sind... Sie folgt den anderen Gruppenmitgliedern anschließend ebenfalls in den Schankraum.

Der Raum, in dem sich Mio nun befindet, scheint auch eher nicht als Bar zu dienen. Bei dem ganzen Staub sieht es nicht aus, als ob regelmäßig Gäste erscheinen, weswegen Mio davon ausgeht, das die Bar einen anderen Zweck erfüllt. Die ausgestellten Aegyl-Flügel fallen ihr ebenfalls kurz ins Auge. Jedem das seine, denkt sie sich. Man sollte vielleicht nicht immer alles hinterfragen.
Die Gruppe wird von einem Mann hinter dem Tresen beim Eintritt in den Schankraum begrüßt. Das „säubern“ scheint wohl eher eine Beschäftigungstherapie für den Barkeeper zu sein. „Mitarbeiter?“, versucht sie zu hinterfragen, bevor sie von Rogue unterbrochen wird. Recht hat diese auf jeden Fall, und Mio kann ihr, ehrlich gesagt, nur zustimmen.

Bei der Kombination von „Dunkelheit“ und „Besorgungen“ wird Mio allerdings nachdenklich. Sie geht davon aus, dass sie eher auf Kopfgeldjagd geschickt wird, als auf „Besorgungen“, was wohl auch die gewöhnungsbedürftige Dekoration an der Wand erklären würde. Eine Wahl hat sie allerdings wohl eher nicht.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Di März 07, 2017 7:33 pm

Ririca öffnete die Augen und was sie sah, lies ihren Atem stocken! Durch das Fenster des Luftschiffes konnte sie die hohen Berge von Mt. Spira erkennen. Ihre Großmutter hatte ihr so einiges über die dort lebenden Ronso und ihren Streit mit den Viera erzählt. Plötzlich fiehlen ihr wieder all die Geschichten ein und der Verlust ihrer Großmutter nagte erneut an ihr. Sie lässt kurz Gedankenverloren den Blick durch das Fenster schweifen und erkennt sogleich den Wald der Viera. Tausende glühende Illumina tanzten über den Wald hinweg und das junge Mädchen lässt den Blick über diese schweifen. Eines der Totenlichter schwirrte nah am Fenster vorbei...und als Ririca näher hinsieht erkennt sie sogleich das Gesicht der ihr so wichtigen Großmutter. Der Mund der alten Frau bewegte sich...doch Worte waren keine zu Hören. Gerade wollte das die halb-Al-Bhed nach den Worten fragen, doch dann öffnete sie erneut die Augen...

Der Traum von Ririca wirkte bereits wie eine Ferne errinerung, als sie auf einer Bank in einer Seitengasse Avalons erwachte. Vor ihrem geistigen Auge spielte sich nocheinmal die ganze letzte Nacht ab. Sie errinerte sich daran, dass ihr Versuch, Avalon mit einem Luftschiff zu verlassen fehlgeschlagen war. Wie konnte sie nur nicht daran denken, dass Minderjährige nicht alleine und ohne Erlaubnis auf ein Luftschiff richtung Gaia gelassen wurden? Ihr wird umgehend klar wie leichtsinnig sie eigendlich gewesen war. Nun das Mädchen hatte wohl nicht im Sinn zurück zu kehren, also schlenderte sie mit ihrem Koffer im Schlepptau durch die Gassen von Avalon. De Sonne war bereits wieder in ihren Lichtzirkel übergegangen und stand Hell am Himmel. In Gedanken über ihr weiteres vorgehen verloren schlendert sie ziellos durch die Straßen. Ihr kommt nur eine Möglichkeit in den Sinn...genug Geld sammeln, um schließlich die Wachen bestechen zu können, sie auf das Luftschiff zu lassen. Nun mit ihrem Gesangs- und Unterhaltungstalent standen ihr eine Menge möglichkeiten offen. Leider wurde jedoch mit jedem Tag in Avalon das Risiko größer von ihren Eltern gefunden zu werden. Sie stieß plötzlich mit einem Guado zusammen, der sie nicht weiter beachtete und weiter ging. Aus der Tasche des Mannes war ein Zettel gefallen. Sie konnte einfach nicht wiederstehen ihn zu lesen. Leider war es nicht ganz so interesant, wie sie sich erhofft hatte, denn nur die Aufschrift "Bar zum gerupften Huhn - gegen Abend" war zu erkennen. Ririca wusste wo sich die Bar befand...schließlich hatten ihr Ihre Eltern mehr als nur einmal Verboten in dieser Gegend aufzutreten. Sie würden sie dort also eventuell nicht sofort suchen...andererseit könnte sie auch einfach an weniger gefährlichen Orten an etwas Geld kommen. War Geld vielleicht doch nicht die einzige Lösung ihres Problems? Nun Ririca stand nun vor der Entscheidung, die ihr zukünftiges Leben wohl mehr beeinflussen würde, als sie zu diesem Zeitpunkt erwartete...

___________________________________________

Der Barkeeper wendet sich sogleich zu Mio ehe er von Rogue angesprochen wird. "Ja genau...Mitarbeiter...ihr alle seit ab jetzt unsere Mitarbeiter...das hat zumindest die Chefin so befohlen!", sagt er bestimmt. Als schließlich Rogue mit ihrer Forderung fertig ist, wendet er sich mit würtendem Blick zu ihr. "Gierige Al Bhed brut! Du kannst einen Tritt vom höchsten Punkt Avalons haben!", sagt der Barkeeper empört! Seine Gelassenheit hat sich sogleich erledigt. Anscheinend war er wohl etwas aufbrausender als zuerst erwartet. "Siehst du die Flügel an den Wänden? Die haben gierigen Aegyl gehört, die ihr Heimatland verraten haben! Evenuell landet dein hübscher Kopf dort auch bald!", ihr ist klar, dass dies wohl nicht die wahrheitsgemäße Geschichte hinter den Flügeln darstellt. Ebenso ist ihr klar, dass die Emörung des Aegyl gespielt sein muss...schließlich hatten diese geflügelten Wesen ja keine Gefühle. Rogue ist jedoch mehr als erstaunt...würde sie nicht von diesem Umstand wissen, hätte sie wirklich an die Emörung des Mannes geglaubt. "Euch ist klar, dass eure Ärsche ohne diese Bar als Unterschlupf bald ohne Fallschirm den Weg richtung Erdboden antreten??? Aber gut lass uns Verhalndeln kleiner Rotschopf!! Sollte mir dein Angebot jedoch nicht schmecken, wird der harte Erdboden von Gaia dir schon Respekt einflößen!!", er wirkt nun enorm interesiert, wie die Al Bhed reagieren wird.

Während er wartet, wendet er sich noch einmal zu Mio und Zane. "Ich hoffe ihr zwei seid nicht genauso gierig wie diese rothaarige Hexe!?", frägt er mit sarkastischem Unterton. Zane hingegen starrt den fetten Aegyl einfach nur an ohne ein Wort zu verlieren. Er beginnt außerdem zu kichern. "Fyc vün pakhytada Clryicbeamgihcd!!", sagt Zane bewundert zum Barkeeper...was genau er meint ist Rogue jedoch nicht klar. "Sehr gute Einstellung mein Untertan! Doch vergiss nicht, von deinem Erlös die Steuern abzudrücken!", sagt Zane zu Rogue gewandt und anschließend laut lachend.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Di März 07, 2017 8:59 pm

Riricas Herz schlägt schneller und schneller, während sie die Berge des Mt. Spira betrachtet. Dort leben die Ronso, das hatte ihr ihre Großmutter erzählt. Ihre liebe und lebenslustige Großmutter…
Ihr Blick trübt sich und sie sieht gar nicht mehr richtig die Berge, sondern einen Gedanken, ein Bild und der Duft ihrer Großmutter, wie sie immer ein wenig nach verbrannten Kabeln roch, weil sie immer noch Kleinigkeiten bastelte.

Ririca sieht einige Ilumina in der Ferne fliegen und deren Bewegung reist sie wieder aus den Gedanken. Ihre Augen leuchten wieder. "Das ist so wunderschön." Genauso stellt sie es sich immer vor! Eines der Illumina-Lichter fliegt nah am Fenster und das junge Mädchen betrachtet es näher. "Großmama!" Sie sagt ihr etwas, so sieht es zumindest aus, doch Ririca versteht nicht.

"Oma, ich höre dich nicht, was willst du mir sagen?"

Ihre eigene Stimme ist es, die sie weckt. Verwirrt öffnet sie die Augen und findet sich in einer Gasse wieder. Nur langsam kommt alles von gestern Abend wieder.
"Hab ich etwa im Schlaf geredet?", will sie von Chapu wissen. Doch der gelbe Riesenvogel starrt sie nur an und quikt leise. Ririca streichelt ihren Chocobo gedankenverloren und steht dann auf. Auch der Vogel erhebt sich nun und im Stehen ist er zweimal so groß wie das kleine Mädchen - zumindest kommt es ihr immer so vor. Dennoch schafft sie es immer wieder alleine auf den Vogel zu steigen.

Doch jetzt braucht Ririca erstmal einen Plan. Sie erinnert sich an letzte Nacht. Bei mehreren Schiffen hatte sie gefragt. Keines der Schiffe wollte sie mitnehmen. Minderjährige nur mit Begleitung Erwachsener! Oder mit einer Sondererlaubnis der Eltern, die sie natürlich nicht bieten kann.

Leise seufzt Riri. Was soll sie jetzt machen? Eigentlich hätte sie das ganze besser planen sollen. Sie hätte nachdenken sollen. Sie hätte … hätte, hätte. Hat sie aber nun mal nicht. Und damit musste sie nun leben!
"Wir schaffen das Chapu!", meint das Mädchen überzeugt und beruhigend zum Vogel. Sie will nicht länger im Chor der Kirche jeden Tag die immergleichen Lieder singen. Sie will auch nicht mehr lernen. Sie will die Welt sehen. Sie will dem einfachen Volk Freude bringen und ihre eigene Musik überall verbreiten!
Hier in Avalon kennt sie jedes Fleckchen. Alle Gassen. Nun ja, nicht ganz … Es gab einige Plätze die sie noch nicht kennt, aber …

In diese Gedanken vertieft schlendert das kleine Mädchen durch die Straßen von Avalon. Den Chocobo an der Zügel hinter sich her ziehend.
Plötzlich spürt sie einen jehen Druck und wird zu Boden geworfen, während Chapu laut quitscht und mit den Flügeln schlägt. "Hey!", ruft sie noch, doch der Guado würdigt ihr nicht mal eines Blickes. Dafür sieht Ririca wie ihm etwas aus der Tasche segelt. Neugierig schnappt sie sich den Zettel, entfaltet ihn und liest ihn sogleich. "Bar zum gerupften Huhn …. gegen Abend?" Nichts Wichtiges. Enttäuscht über ihren Fund, will sie ihn wegwerfen doch hält gedanklich inne. Was da wohl am Abend sein würde? Sie braucht Geld um die Wachen zu bestechen, damit diese sie auf ein Luftschiff lassen. Klar kann sie mit Singen ihr Geld verdienen, aber das würde dauert und die Zeit hat sie nicht. Jeden Tag wird die Wahrscheinlichkeit höher, dass ihre Eltern sie finden. Und ihr Vater wird sicher nach ihr suchen!
Und so groß war Avalon nun auch nicht, dass sie sich lange verstecken könnte.

"Was denkst du Chapo, sollen wir unsere gewohnten Wege verlassen und was Neues wagen?" Riricas Stimme klingt warm und leise, doch der Chocobo hört sie trotzdem und scheint zustimmend zu nicken.
Und das ist doch der beste Anfang. Mal was anderes probieren! Ririca wird heute Abend auf alle Fälle zu dieser Bar gehen. Nicht nur weil ihre Eltern ihr verboten überhaupt in dieses Viertel auch nur einen Fuß zu setzten. Sondern auch weil sie hoffte in diesem Viertel in dieser Bar irgendwas zu finden was ihr helfen kann ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
Immerhin ist sie kein Kind mehr!

Und sie hofft darauf, dass ihre Eltern da zuletzt nach ihr suchen. Immerhin ist sie doch eigentlich ein braves Mädchen. Zumindest soll sie das immer sein...
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Mi März 08, 2017 6:55 pm

''Gierig? Nein, nein'', erwidert sie. Sie ist zwar empört und im Gegensatz zu diesem Vogel sind ihre Gefühle auch tatsächlich echt, aber sie versucht ihr temperamentvolles Gemüt zu zügeln. Jetzt wird die ganze Sache nämlich geschäftlich und dementsprechend legt die Rothaarige eine ernste Miene auf.  ''Ich verlange nur was ich verdiene! Wer weiß was du von uns verlangst? Eine entsprechende Entlohnung ist nur fair.''
Trotz der Zurückhaltung kann man wahrscheinlich raushören, dass der Halb-Al Bhed nicht wirklich gefällt, was sie dort hört. Ihr geht durch den Kopf, was die Aegylfrau noch kurz zuvor zu ihr sagte: Das Buch nicht nach dem Einband beurteilen. Pah! So viel dazu. Ihrem Mitarbeiter hat sie das wohl selbst noch nicht beigebracht.

Wieder legt Zane sein bestes, seltsames Verhalten an den Tag. Sie ist sich nicht ganz sicher, wie sie seine Worte aufnehmen soll, immerhin kann sie nicht einschätzen ob und wie ernst er meint, was auch immer er sagt oder tut. Instinktiv nimmt sie es allerdings als Spott auf, wahrscheinlich wegen dem folgenden Lachen, weswegen der Al Bhed sich fix einen finsteren Blick erntet.
Nur der Ronsomischling hält sich nach wie vor sehr zurück. Sie spricht nicht viel und wenn hält sie sich kurz. Rogue fragt sich, was in ihrem Kopf wohl vorgeht, während sie dieser Situation und damit sowohl ihr, als auch Zane beiwohnt. Von letzterem scheint Mio jedenfalls eine genauso wenig positive Meinung wie die Hybridin selbst zu haben.

Rogue braucht jedenfalls nicht lang nachzudenken, bis ihr eine Antwort auf die Frage nach Verhandlung in den Sinn kommt. Ihre Stimme ist fest, aber nicht  gehässig, als sie spricht. Es klingt beinahe, aber auch nur beinahe, freundlich oder einladend - und das mit Absicht. Immerhin geht es hier gerade um einen Auftrag und sie will ihr Gegenüber natürlich überzeugen. Als Söldnerin ist Rogue nun also in ihrem Element. Sie weiß sich zu verkaufen, immerhin hat sie in Gaia ja irgendwie Aufträge an Land ziehen müssen, um sich am Leben zu halten.
''Hör mal, diese Al Bhed hier..'', sagt sie also und streckt ihren rechten Arm aus, knickt ihn dann ein und zeigt schließlich mit ihrem Daumen auf sich. Die andere Hand ist selbstbewusst in die Hüfte gestemmt, ihre Füße stehen standhaft und mehr oder weniger breitbeinig  auf dem Boden. Rogue ist sich ihrer Fähigkeiten sicher, das hört man ihr an. ''..kann dir den Kopf von so ziemlich jedem bringen, den du willst, damit du ihn hier mit deinen anderen Trophäen ausstellen kannst. Alles was sie dafür verlangt.. ist ein Weg zurück nach unten, aufs Festland von Gaia. Und damit meine ich kein Ticket für einen Freiflug, damit das klar ist!'' Sie macht eine kurze Pause, um ihre Worte wirken zu lassen, dann spricht sie weiter. ''Das ist ein guter Deal, wenn du mich fragst. Und wenn ich dir mein Wort gebe, dann kannst du dir sicher sein, dass ich es halten werde. Auch wenn du vielleicht denken magst, ich bin nur eine gierige Al Bhed, so habe ich doch meine Ehre.''
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Mi März 08, 2017 7:01 pm

Mitarbeiter. Das ganze gefällt Mio nicht unbedingt. Wirklich ungerne will Mio für jemanden arbeiten, besonders, wenn sie diese Person seit ungefähr fünf Minuten kennt. Vor allem bei den Gedanken an die Besorgungen wird Mio schlecht. Nicht unbedingt dabei, Besorgungen zu machen, sondern eher, das sich Besorgungen nach Anbruch der Dunkelheit eher danach anhört, als sollte die Gruppe Kopfgeldjäger spielen. Wenn Mio sich die Flügel an der Wand ansieht, scheint sie auch nicht unbedingt falsch zu liegen. Und Dinge, die Mio eher scheut, sind Herausforderungen. Und genau dort liegt das Problem.

Diese Idee mit den Beschaffungen gefällt Mio überhaupt nicht. Im Gegenteil dazu ihre Gruppenmitglieder. Dem großartigen König scheint sowieso alles egal zu sein, und der großartige König ist auch Mio egal. Bleibt also nur noch Rogue, welche anscheinend für große Mengen Geld, da sie gerade mit dem Barkeeper verhandelt, sich recht gerne die Hände schmutzig macht. Ich würde am liebsten etwas sagen, aber… mit meiner Meinung bin ich wahrscheinlich doch alleine, und wer weiß, was die beiden Fremden dazu sagen, geht ihr durch die Gedanken, und obwohl sie es gerne tun würde, traut sie sich nicht, ihre Gedanken auszusprechen. Stattdessen sucht sie sich den nächstbesten Sitzplatz lässt sich dort nieder, und versucht, ihre Gefühle so gut wie möglich zu verstecken, während Rogue sich mit dem Barkeeper unterhält.
Dieser wendet sich, leider, auch an Mio und fragt, ob sie ebenfalls gierig wie die „Hexe“ sei. „Sehe ich etwa aus wie ein Al Bhed?“, antwortet sie mit einem sarkastischen Unterton, ohne dem Barkeeper einen Blick zu würdigen.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Do März 09, 2017 8:04 pm

Durch den Chocobo bestärkt, macht sich das Mädchen nun auf den Weg ins Randviertel der Stadt. Ihr ist völlig klar, dass hier das sogenannte "Ikarus-Ritual" vollzogen wird. Sie hörte bereits von diesem grausigem Brauch. Das Ritual wurde genutzt, um Verräter am Volk der Aegyl zu bestrafen und aus der Gemeinschaft auszuschließen. Die genauen Einzelheiten kennt die junge Dame nicht, doch sind Teilnehmer an diesem Ritual niemals wieder in der Stadt gesehen worden. Sie hatte noch etwas Zeit bis zum Abend, wie sie diese Zeit verbrachte war völlig ihr überlassen. Schließlich war sie nun ein Einzelgänger und ihr eigener Chef. Als schließlich die Sonne ihren 2. Halbzirkel erreichte macht sich das Mädchen auf zur Bar. Nach einigen Minuten steht sie auch schon vor dem hölzernen Gebäude und liest den Schriftzug. Anschließend öffnet sie die die quitschende Tür...

_______________________________________________________

Mit eiskalter Mine, die Rogue nicht ansatzweise lesen kann, blickt der Glatzkopf die Söldnerin an. Stille herrscht in der Bar, Rogue die ihre Pose eingenommen hatte wird langsam etwas nervös. 5 lange Minuten ziehen dahin und letzendlich spricht der Barkeeper. "Das ist ja alles gut und schön Mädchen, aber von was für einem Cid-Verdammten Kopf redest du Mädchen? Ihr sollt etwas fürs Geschäfft besorgen, damit meine ich natürlich Waren!!! Für was hällst du mich, einen fetten Mafiosi?", bei seinem letzten Satz bricht er in lautes Gelächter aus. "Aber gut du hast mich tatsächlich amüsiert! Dein Angebot ist akzeptabel...doch dafür werdet ihr mindestens eine Woche für uns arbeiten müssen! Und mit Arbeit...meine ich ERLEDIGTE Arbeit...keine halben Sachen...klar?", fügt er schließlich zur Freude von Rogue hinzu. Indess sieht Zane zu Mio und lacht bei ihrer Aussage laut auf. "Hey Rotkopf...ich glaube unsere kleine Mischlingsfreundin, hat was gegen uns "gierige" Al Bhed! Wenn du willst gebe ich dir 300 Gil, wenn du ihr jetzt gleich das Fell abziehst!", Zane lacht verrückt und der Barkeeper sieht etwas besorgt drein. "Und sieh zu dass du deine Kammeraden im Zaum hällst...ich habe keine Lust auf Schwierrigkeiten klar?", sagt er und beginnt etwas Schnapps in 4 Gläßer abzufüllen. Die Gläßer sind natürlich alles andere als Sauber. Ebenso wendet er sich ab und beginnt etwas Essen in einem Topf zuzubereiten. NAch einer halben Stunde stellt er alles auf den Tisch an dem Mio sitzt. Nun erkent die Gruppe auch die winzigen Flügel des Mannes, die zuvor hinter seinem massigen Körper versteckt waren. Auch wenn die Teller ebenso schmutzig sind, richt die Suppe die der Mann gekocht hat doch vorzüglich. Zane setzt sich sogleich hin. Schnappt sich sein Schnappsglas und trinkt es in einem Zug leer. Dann beginnt er zu essen. "Danke Fettsack! Der König ist entzückt! Bei deinen Haushaltstalenten könnte man meinen du wärst eine blondine!", sagt Zane abwertend und wohl auf die Chefin des Ladens ansprechend.

Noch während dem Essen geht die Tür quitschend auf und Ririca tritt in die Bar. Sie sieht sogleich die 4 Gestalten am Tisch. Schmatzend blickt der Barkeeper zu dem kleinen Mädchen und rülbst schließlich. "Sorry kleine...Milch gibts hier nicht!", anschließend leert er schon das 3. Glas Schnapps. Er schenkt Zane und sich selbst nach.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   So März 12, 2017 10:07 pm

Diese Stille ist Rogue mehr als unangenehm. Die Umgebung knistert beinahe vor Anspannung, während die Al Bhed und der Aegyl sich eine schier unendliche Zeit lang einfach nur anstarren. Was ist wenn ihm mein Angebot nicht gefällt?, bangt sie. Was ist wenn er seine Drohung war macht?
Dann, endlich öffnet der gefiederte Mann seinen Mund. Bei seinen Worten sind ihre Wangen schon so gut wie dabei die Farbe ihrer Haare annehmen zu wollen, doch eine entsprechende Entgegnung liegt ihr sofort auf der Zunge, die das Gefühl, peinlich berührt zu sein, schnell wieder verdrängt. ''Was sind denn das für Waren, wenn sie nachts besorgt werden müssen? Was soll man schon anderes vermuten als eine Kopfgeld jagt wenn von so zwielichtigen Umständen gesprochen wird, noch dazu mit dieser wundervollen, fröhlichen Dekoration hier!'', versucht sie sich rechtzufertigen und spricht bei Letzterem selbstverständlich von den Flügelpaaren an der Wand.
Trotzdem kann sie nicht verleugnen, dass ihr schon ein kleiner Stein vom Herzen fällt, als der Aegyl ihrem Vorschlag zustimmt. ''Gut, abgemacht. Dann haben wir einen Deal!'', antwortet sie und nickt bedächtig. Eine Woche wird sicherlich schnell rumgehen.

Wie mittlerweile üblich gibt auch Zane wieder ein mal seinen Senf zur Sache hinzu, sein Angebot nimmt sie aber in keinster Weise ernst. Dennoch hebt sie argwöhnisch die linke Augenbraue, neigt den Kopf leicht zur Seite und verschränkt die Arme, während sie sich zu dem Ronsomischling umdreht und ein stark betontes ''Ist das so?'' äußert, bezogen auf die Anschuldigung des Al Bheds gegen die weißhaarige Frau. Mio kann wahrscheinlich von Glück sprechen, dass der Barkeeper die Sache unterbricht, bevor die hitzige Al Bhed überhaupt etwas anfangen kann. Sie wendet den Blick von dem Mischling ab und sieht nun wieder zu dem Aegyl. Dieses Mal heben sich beide ihrer Augenbrauen, dafür aber nur ein Mundwinkel, um ein schiefes Grinsen zu formen, als sie spricht. ''Meine Kameraden?'' Das Grinsen wird breiter und Rogue fängt an zu lachen. Wie auch in der Zelle im Kolosseum entrinnt ihrer Kehle eine Ansammlung melodischer Laute, doch anders als dort verschluckt das Holz der Wände die Töne mehr, als sie zurückzuwerfen. ''Nein, die gehören nicht zu mir. Ich arbeite normalerweise allein. Es ist mehr ein Zufall, dass wir am selben Ort sind,'' tut sie die ganze Sache ab, wobei sie ihre Worte mit einer Handbewegung unterstreicht.
Neugierig wie sie ist, beobachtet sie den übergewichtigen Aegyl  so diskret wie möglich, während er das Essen zubereitet. Zwischendurch streift ihr Blick auch durch den Raum, bleibt mal hier hängen und mal dort, bis der Koch sein Werk vollendet hat und der Gruppe präsentiert.
Eher widerwillig lässt sich die Rothaarige schließlich am Tisch nieder, den Mio zuvor für sich beansprucht hat, an dem es sich mittlerweile aber auch der beinahe kahle Al Bhed gemütlich gemacht hat.
Von den Hygieneverhältnissen hier ist Rogue alles andere als angetan und so beäugt sie zaudernd das kleine Glas vor ihr auf dem Tisch. Aus Testzwecken riecht sie an der Spirituose und rümpft die Nase, als der scharfe Geruch durch ihr Riechorgan zieht. Das, zusammen mit der Unsauberkeit des Trinkgefäßes, hält sie davon ab, die klare Flüssigkeit auch nur zu probieren. Zane hingegen scheint beides egal zu sein, er leert sein Glas sofort. Weil Rogue ihm sicher nicht gleich tun wird schiebt sie ihren Schnaps zu ihrem Rassenbruder und bietet ihm ihr Getränk mit den Worten ''Hier, du kannst meinen auch haben'' an.
Das Essen allerdings erscheint Rogue viel zu verlockend, um verschmäht zu werden. Wenn man bedenkt, dass ihre letzte, richtige Mahlzeit lang zurückliegt und ihre letzte Mahlzeit überhaupt auch schon über einen Tag her ist, welche noch dazu bloß aus einem trockenen Stück Brot und Wasser bestand, ist ihr das wohl auch keineswegs zu verübeln. Trotz des fragwürdigen Zustands des Geschirrs nimmt sie die Suppe also zu sich und wenn man über die Sauberkeit hinweg sehen kann, schmeckt es sogar wirklich lecker. Zwischen zwei Löffeln bedankt sich Rogue, denn ausnahmsweise möchte sie nicht unhöflich sein. Nach einem weiteren Schluck Suppe knarzt ein Stück Holz. Die Al Bhed blickt von ihrem Essen auf und erkennt, dass es die Tür war, die dieses Geräusch verursacht hat. Genauer gesagt ist es ein kleines Mädchen, das zögerlich den Raum betritt. Sie wird sogleich von einem absolut widerlichen Aufstoßen des Aegyls begrüßt und Rogue kann daraufhin nur ihr Gesicht in Ekel verziehen, dann aber richtet sich ihre Aufmerksamkeit wieder an die kleine Blondine. Rogue fragt sich, wie ein so junges Mädchen wie sie zu so einem abstoßenden wirkenden Ort wie diesem kommt. Zwar ist sie keine Aegyl, aber ihre Kleider deuten darauf hin, dass sie nicht hierher gehört.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Mo März 13, 2017 7:36 pm

Die Verhandlung zwischen dem Barkeeper und Rogue verfolgte Mio etwas. Nicht unbedingt nur, weil sie diese Spannend fand, sondern auch, weil diese eher heruntergekommene Bar nicht unbedingt viel mehr an Unterhaltung zu bieten hat. Es scheint allerdings, als wäre Rogue erfolgreich gewesen. Es erfreut Mio etwas, das Rogue fragt, was Mio sich nicht getraut hatte, auszusprechen. Bald wird sie wissen, was mit den Besorgungen gemeint ist, und es scheint, als hätte Rogue die gleiche Idee.

Die letztere reagiert nicht unbedingt positiv auf die Aussage von Mio, was für sie allerdings auch etwas verständlich ist. Schließlich hat sie gerade alle Al Bhed gierig genannt. Auf Rogue’s Frage antwortet sie ganz einfach mit einem Lächeln, auch wenn sie denkt, das dies vielleicht nicht die beste Antwort ist.

Nach einer weiteren Unterhaltung und der Stellungname von Rogue, das die Gruppe nur zufällig zusammen ist – wobei Mio ihr nicht wiedersprechen kann, sie bevorzugt es auch, alleine durch die Welt zu reisen – beendet der übergewichtige Barkeeper das zubereiten der Mahlzeit. Dieser lässt sich am gleichen Tisch wie Mio, das gekochte in seinen Händen, nieder, und die beiden Al Bhed folgen diesem. Das Glas, gefüllt mit der Spirituose lehnt Mio direkt ab. Nicht nur, weil das Glas aussieht, als würde es seit Beginn der Zeit bereits Staub sammeln, sondern auch, weil die Mischlingsfrau generell eine kleine Abneigung gegen eben diese hat. Das Essen, im Gegenteil, ist frisch gekocht, und im Gegensatz zum Getränk keine Ansammlung von Staub aus mehreren Jahrhunderten.
Dem Essen kann Mio nicht wiederstehen. Sie bedankt sich doch zuerst beim Barkeeper, bevor sie die Suppe probiert. Über die Mahlzeit kann sie sich nicht beschweren – die Kochkunst des Aegyl ist wirklich nicht schlecht, und es ist seit einiger Zeit ihre erste Mahlzeit. Sie hat schon immer ihr Essen recht schnell verschlungen, und das gleiche ist ebenfalls am Tisch zu beobachten. Währen dem Essen allerdings ein quietschen, das öffnen einer Türe. Sie sitzt mit dem Rücken zu dieser und dreht sich um, und zu ihrer Überraschung steht dort ein kleines Mädchen, welche nun wirklich nicht so aussieht, als ob sie sich in dieser Bar aufhalten sollte.


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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Di März 14, 2017 5:26 pm

Da Chapu ihr zugestimmt hatte - er stimmt ihr eigentlich immer zu - macht Ririca sich sofort auf den Weg in die ominöse, zwielichtige Gegend. Sie hat ja sonst nicht viel zu tun ...

Und nun reitet sie, doch etwas unbehaglich, auf Chapo die unbekannten Straßen entlang, ihre Kapuze ins Gesicht gezogen und sieht sich unsicher um. Was hatte sie sich eigentlich dabei gedacht? Alleine! Nur mit einem riesigen Vogel und ohne Waffen!
Erstmal tief durchatmen! "Ich bin mir sicher, uns wird es gut gehen", beruhigend spricht sie zu Chapu und tätschelt sanft seinen Hals. Nur ein kurzer Anflug von Panik, weil jetzt alles anders wird, nichts weiter war das und dessen zumindest ist sich Ririca bewusst. Doch trotzdem kann sie das mulmige Gefühl unter ihrer Brust nicht unterdrücken...

Je weiter sie die Gassen entlang reitet, desto vertrauter erscheint ihr die Gegend. So anders ist es hier gar nicht. Klar, die Häuser sehen etwas herunter gekommener aus als in ihrem Viertel oder da wo die wichtigen Gebäude wie die Kirche stehen, aber es ist gar nicht sooo übel. Es ist immer noch die Architektur von Avalon erkennbar.

Nach einer Weile steigt Ririca von Chapu ab um Rast zu machen und isst eines ihrer Brote die sie mit dem Chocobo teilt. Sie ist sich eigentlich gar nicht sicher was ein Chocobo eigentlich frisst, aber mit Äpfeln war Chapu immer glücklich. Aber auch alles was aus Riricas Hand kommt, hatte er bisher nie abgelehnt. So auch dieses mal nicht.
"Ich hoffe du bist satt. Ich bin es, aber ... " Sie sieht sich Chapu nochmal von oben bis unten an. Sie hat ihren Chocobo wirklich gern, aber was er eigentlich braucht um fit zu bleiben?
Traurig ballt sie die Faust. Erst jetzt realisiert Ririca, dass sie eigentlich kaum Ahnung von Chocobos hat. Klar, sie liest gerne mal über die verschiedenen Tiere, aber so wirklich viel Wissen über Pflege war da nicht. Eher solches Wissen wie Klassifizierung, Größe, Gattung ... Aber das war nicht wirklich wichtig und das wird ihr jetzt erst klar. Davon musste sie sich über sowas keine Gedanken machen. "Sobald ich ein Buch über Chocobo-Pflege finde, kaufe ich es, Chapu! Dir wird es gut gehen mit mir, versprochen." Lächelnd streichelt sie wieder den Vogel, der vergnügt quitscht und seinen Kopf an das Mädchen schmiegt. Ririca ist wirklich überzeugt, dass sie das irgendwie hinkriegt. Andere schaffen es immerhin auch!

~~~

Ein paar Stunden und unangenehme Gedanken an Aegyl ohne Flügel später, steht Ririca endlich vor der Bar. Ihre Hand in den weichen Federn des Chocobos, starrt sie erstmal eine ganze Weile wortlos die Tür an.
Dann ein Seufzen und sie atmet noch einmal tief durch und ziht ihre Kapuze vom Kopf. "So, du wartest hier, Chapu. Auch wenn wir in einem herunter gekommen Viertel sind, gehört es sich nicht ein Chocobo mit ins Haus zu nehmen." Sanft streichelt sie wieder den Vogel, der ein leises Geräusch, einem Schnattern ähnlich, von sich gibt.
"Chapu sitz!", befiehlt Ririca und schon macht es sich der Chocobo am Boden bequem. "Brav, jetzt warte hier auf mich." Zwar ist ihr nicht wirklich wohl dabei, Chapu hier alleine zu lassen, aber sie wird ja nur eine Tür entfernt sein, oder?

Mit klopfendem Herzen streichelt sie nochmal die gelben Federn und geht dann endlich zur Eingangstür.
Kurz überlegt Ririca zu klopfen, doch entschließt sich dann anders. In einem Gasthaus klopfte man nicht an!
Zaghaft öffnet Ririca die Tür und erschrickt leise vor dem Quitschen. Trotzdem geht sie, so selbstbewusst wie möglich rein und schließt hinter sich die Türe.

Kaum drinnen, schlägt ihr auch schon ein herzhafter Duft einer Suppe entgegen und die Blicke sind ihr sicher. Sie ist es gewohnt angestarrt zu werden, doch hier... Irgendwie ist das Gefühl so ganz anders, als das auf der Bühne...
Mehrere Personen sitzen am Tisch und essen anscheinend. Ansonsten ist der Laden ziemlich leer.
Ein Aegyl kann sie erkennen und zwei junge Frauen. Eine davon kann sie nicht richtig einordnen, doch die andere, war sie etwa eine ... Nein, das täuschte, aber ... der zweite Mann am Tisch! Eindeutig! Riricas Augen weiten sich überrascht. Al Bhed? Hier? So ganz unversteckt?

Bevor sie den Gedanken zu Ende denken kann, reißen die Worte des beleibteren, scheinbar des Wirtes so wie er aussah, sie aus eben jenen Gedanken.
Sie hatte tatsächlich überlegt ob sie hier Milch bestellen kann, doch das war nun dahin, nicht zuletzt wegen den Manieren des Wirtes, die sie so nicht kannte. Zumindest in Natura noch nie erlebte, bis jetzt.

"I.. Ich ...", beginnt Ririca zögerlich, doch fasst sich sogleich wieder. "Ich suche eine Arbeit wo ich ganz schnell, viel Geld verdiene." Etwas verloren steht sie zwar da, doch ihr Blick wird sofort entschlossen.
"Und da dass hier eine Bar ist, dachte ich, wissen Sie vielleicht eine Möglichkeit für mich", fügt sie noch schnell hinzu.

Während sie auf eine Antwort wartet, betrachtet Ririca die Personen die sie alle anstarren. Eine der Frauen konnte wirklich eine Al Bhed sein und der hagere Mann mit der fast-Glatze schrie gerade zu nach Al Bhed, zumindest das was sie so vom Hören-Sagen her kannte, oder von dem was sie gesehen hatte, wenn Al Bhed zur Hinrichtung geführt wurden. Eine Hinrichtung sehen durfte sie nie. Auch ins Kolosseum durfte sie nicht. Auch wenn es von ihrer Mutter aus nie schnell genug gehen konnte, ihre Großmutter hatte sie vor der Welt beschützen wollen und ihr Vater war sehr dafür, dass es nichts für Kinderaugen war.

Aber ... sie durfte nicht zu schnell urteilen. Immerhin waren sie hier in Avalon, bestimmt waren sie aus anderen Gründen so angezogen und sie konnte ja auch die Augen nicht richtig erkennen, also könnte sich Ririca auch einfach täuschen.
Die andere Frau war kein Mensch. Sie hatte lange, weiße Ohren und weiße Haare. Sie könnte eine seltsame Viera sein. An die Möglichkeit, dass es sich um einen Ronsomischling handeln könnte, kommt Ririca in dem Moment nicht.
Und dann natürlich war der Aegyl, aber das überraschte das kleine Mädchen weitaus weniger.

Die Flügel an der Wand bemerkt sie noch nicht. Zu groß die Anspannung, wie diese Fremden reagieren mögen.


Zuletzt von Ririca am Do März 16, 2017 5:38 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Mi März 15, 2017 7:55 pm

Als das Mädchen zuende gesprochen hatte starren Zane und der Barkeeper schweigend zu der blonden. Nach 3 Minuten der Stille brechen die beiden ind lautes Gelächter aus. Der angetrunkene Barkeeper klopft Zane im Lach-Rausch so hart gegen die Schulter, dass es ihn fast vom Stuhl gefegt hätte. Nach weiteren drei Minuten hatten sich dei beiden Beruhigt und tranken ein weiteres Glas. Der Aegyl und der Al bhed scheinen sich bereits mehr als zu verstehen. "Ja da laust mich doch der Atlanter! So gelacht habe ich schon lange nichtmehr! Aber Spaß beiseite, mach das du Weg kommst Mäd...", er kann nicht zuende sprechen, da Zane ihn schon unterbricht. "HAHAAHA jetzt sei doch nicht so Fettsack! Die kleine sieht aus als hätte sie heute noch nichts anständiges gegessen und in meinen Landen hungert niemand!", anscheinend hat Zane gerade die Bar zu seinem Thronsaal gemacht...jedenfalls wirkt er völlig ernst als er von seinen Landen spricht. Der Barkeeper steht wackelnd auf "Ach verdammich...nehm dir einen Teller Suppe hinter dem Tresen Mädchen und setzt dich zu uns! Arbeit gibt es sowieso mehr als genug!!", sagt er anschließend und wenndet sich wieder zu Rogue und den anderen. Zane trinkt mehr und mehr von dem Schnapps, auch nach Rogues Glas hört er nicht auf. Als Ririca am Tisch sitzt spricht der Barmann weiter: "So...wo war ich? Ach ja! Also erstmal zu meiner Dekoration! Die Flügel hier gehörten HIGHS...Tschuldigung.", sagt er und räuspert sich nach einem kleinen Schluckauf. "Die Flügel gehören den Aegyl die ausgestoßen wurden! Ich hielt es für Respektlos sie wegzuwerfen...also klaube ich sie auf und stelle sie hier aus!", sagt er Stolz...wenn er auch ein sehr skuriles Hobby betreibt. "So jetzt zu eurem Job! Die Chefin sagt ihr seit von nun an unsere Angestellten...das heißt für euch, dass euer Leben als Einzelgänger vorbei ist...zumindest solange ihr hier seid!", er nimmt noch einen kräftigen Schluck vom Schnaps und leert das nächste Glas. Zanes Kopf knallt laut auf den Tisch. Er hatte die Suppe weggeschoben und ist schließlich vornüber gekippt. Man hört ihn lallen und kichern. "Was für ein vollidiot! Aber wenigstens ist er Lustig! Naja jedenfalls sollt ihr unseren Lieferanten für Vorräte treffen! Die Chefin hat es schon immer so mit dem Lieferanten gehandhabt...mir ist dabei relativ egal ob Nachts, Mittags oder am jüngsten Tag! Außerdem seit ihr gottverdammte Al Bhed...wie soll man euch am helligten Tage rumscheuchen ohne einen Tumult auszulösen?", er haut auf den Tisch um seine Aussage zu unterstreichen. Zane ruckt sofort auf und sieht sich verwirrt um. Der Al Bhed wendet sich zu Mio "Hey...du daaaaaa....hat man dir die Kehle rausgeschnitten oder warum bist du so still? Du hast HIAHGS es gewuaaagt meine Ahnen und mich zu be...leidigen...ich hau dir..", wieder kracht sein Kopf auf den Tisch. Der Barkeeper lacht und wendet sich nun zu Ririca. "So...und heute ist dein Glückstag...du gehst mit diesen Komikern, wenn du Geld verdienen willst! Mich interesiert weder woher du kommst...noch was deine Pläne sind! Die Chefin meint immer...diese Bar ist Niemandsland. Die Gesetze Avalons gelten hier nicht...also beschwer dich gefälligst nicht wegen Kinderarbeit oder sonstigem Scheiß ja?", er will dies wohl klarstellen befor er weiter spricht. Diese Bar war mehr als Sonderbar...soviel war klar...ebenso wurde mehr und mehr klar, dass hier schon mehr Verbrecher und Zwielichtige Gestalten Zuflucht gesucht hatten.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Fr März 17, 2017 12:01 am

Unendlich lang kommt Ririca die Stille vor, die folgt. Sie starrt die Leute vor sich an, die Leute starren wortlos zurück. Wieso sagte denn niemand etwas? Würden sie das Mädchen nun plötzlich angreifen, weil sie eine Fremde war? Oder würden sie sie einsperren oder zurück zu ihren Eltern bringen und eine Belohnung kassieren? So viele Fragen und das Einzige was sie hört, ist ihr eigenes, lautes Herzklopfen.
Dann, nach schier einer Ewigkeit, brechen die beiden Männer in lautes Gelächter aus, dass Ririca so sehr schockt, dass sie sichtbar zusammen zuckt. Damit hat sie nicht gerechnet. Ist das jetzt ein gutes Zeichen?

Während sie lachen, entspannt sich Ririca jedoch sichtlich. Doch dann spricht zuerst der Aegyl und wird von dem Mann mit der Fast-Glatze unterbrochen, denn Ririca als Al Bhed einschätzte. Aber das kann doch nicht stimmen, wenn er sagt in seinem Laden ... Sehr verwirrend das Ganze. Das alles konnte nicht sein. Oder?
Es frustriert sie, dass niemand sie hier anscheinend ernst nimmt. Wie schon letzte Nacht als sie versuchte auf ein Luftschiff zu kommen. Ihr Gesichtsausdruck verfinstert sich und sie formt unbewusst einen Schmollmund.
"Aber ich will doch gar nicht ...", versucht sie zu sagen, dass sie KEINE Suppe essen möchte, doch irgendwie ... geht ihr halber Wiederspruch ziemlich unter.
Doch nach einer kurzen Überlegung findet sie, dass ihr etwas warmes im Magen nicht schaden konnte. Immerhin ist sie es gewohnt täglich was Warmes zu Essen zu bekommen und heute war ihre Mahlzeit mehr als karg gewesen. Und immerhin, der Einwurf das es mehr als genug Arbeit gäbe, besänftigt ihren Blick. Vielleicht nehmen diese Personen sie doch ernster, als sie im ersten Augenblick dachte.

So folgt Ririca der Aufforderung, sucht sich den saubersten Teller raus und schöpft sich ein wenig Suppe mit der sie sich dann an den selben Tisch wie die anderen setzt, jedoch an den Rand.
"Ich danke euch für das Mahl...", sagt sie leise.
Die Suppe riecht köstlich und gerade als Ririca sich einen Löffel voll Suppe in den Mund schieben will, fällt ihr eben jener Löffel laut aus der Hand und ein wenig Suppe spritzt aus dem Teller. Mit offenen Mund starrt sie die Flügel an der Wand an, die sie just in dem Moment bemerkt, als der beleibte Aegyl diese erwähnt. Oder weil er sie erwähnt, bemerkt sie diese. Wie man es auch immer sehen möchte ...
Ihr läuft ein eiskalter Schauer über den Rücken. Daran ändern auch die Worte nichts, dass er sie nur sammelt. Es ist trotzdem sehr gruselig Flügel OHNE einen Aegyl dran zu sehen!
Ririca schluckt schwer, während der Aegyl einfach weiter redet.
Der Geruch von Schnaps schlägt ihr entgegen und sie verzieht die Nase. Er hatte beim Sprechen zu sehr in ihre Richtung geguckt.

Erst als der Kopf des Fast-Glatzköpfigen auf den Tisch knallt, zuckt sie wieder sichtbar zusammen und diesmal entfährt ihr ein unwillkürlicher Laut. Etwas unsicher nimmt sie wieder den Löffel in die Hand und schafft es diesmal einen Löffel Suppe in den Mund zu stecken.
Überrascht stellt Ririca fest, dass dieser Eintopf gar nicht so schlecht schmeckt. Zwar völlig anders als das, was sie sonst gewohnt war, aber wahrlich nicht schlecht.

Während Ririca ihre Suppe löffelt, horcht sie weiter zu. Vorräte, Lieferanten ... soso, als er jedoch gottverdammte Al Bhed sagt, verschluckt sich Ririca und ihr Herz setzt einen Moment aus. Sie glaubte nicht, dass sie damit gemeint war. Sie war noch NIE damit gemeint. Aber es bestätigte nur ihren Verdacht von vorher. Mindestens einer der Anwesenden war ein Al Bhed.
Sie hob ihren Kopf und fragte "Al... Al ... Al Bhed? Aber ...", hier gab es gar keine Al Bhed. Nicht in Avalon! ... Ungeachtet ihrer Familie... Sie stotterte und kam nun endlich dazu sich die Augen der Anwesenden genauer anzusehen. Und jetzt, wo sie so nah bei den Menschen saß, konnte sie zumindest bei einer der Frauen die typischen grünen Al Bhed Augen erkennen. Bei dem Mann, der mit dem Gesicht am Tisch gekracht war, ist das natürlich nicht so leicht ...
Doch schon schreit eben dieser laut und Ririca zuckt wieder zusammen. Sie war solch Unsitten einfach nicht gewohnt. Bei ihrer Familie und auch in der Kirche ging es immer höfflich zu und freundlich und vor allem leise. Und auch die Menschen auf der Straße die sie sonst so traf, waren um einiges gebildeter und hatten Manieren. Und bei ihren Konzerten ... Die waren zwar laut, aber da war eine völlig andere Atmosphäre...
Wobei ... die zwei Frauen waren auch ruhig. Vielleicht waren sie einfach höfflicher als die Männer?

Als der rundliche Aegyl zu ihr spricht, steigt ihr wieder der Schnapsgeruch unangenehm in die Nase und sie versucht das Gesicht nicht zu verziehen. Vergeblich. Doch seine Worte freuen Ririca umso mehr. Sie darf also mithelfen! "Das kommt mir sehr gelegen. Ich muss sowieso Avalon hinter mir lassen ..." Also war es nur ein Glücksgriff, dass sie ausgerechnet hier landete, im Niemandsland!
"Das werde ich ganz sicher nicht, solange ich genug Geld zusammen kriege!" Ihre Stimme klang fest. In dieser Sache ist sich Ririca zumindest sicher. Sie wollte von Avalon runter. So bald wie möglich.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Fr März 17, 2017 4:31 pm

Eine Stille folgt. Es scheint, als wären alle überrascht, dass hier jemand auftaucht, und dann steht auch noch ein scheinbar junges Mädchen in der Tür. Mio ist sichtbar genervt von den beiden Männern am Tisch, welche beide ein Glas Alkohol nach dem anderen trinken. Sie gehen anfangs zwar nicht gerade freundlich mit dem Mädchen um, der Barkeeper lädt das blonde Mädchen aber trotzdem an den Tisch ein, kurz bevor Mio eventuell eingreifen wollte.

Die Geschichte hinter den Flügeln erzählt der angetrunkene Aegyl mit den winzigen Flügeln ebenfalls. Es ist zwar interessant, diese zu hören, allerdings hätte er sich die Geschichte für nach dem Essen aufsparen können. Es vergeht der Mischlingsfrau zwar etwas der Hunger, da sie aber nicht weiß, wann es die nächste Nahrung geben wird, isst sie schnell zu Ende. Auch erwähnt er mehr über den Auftrag der „Gruppe“. Der Aegyl will die anderen Menschen am Tisch wohl wirklich erklären, dass es sich hierbei wirklich um das Abholen von Waren handeln soll? Sie schmunzelt. Für so eine Aufgabe müsste man niemals drei Leute los schicken. Sie beschwert sich allerdings nicht und zeigt mit einem nicken, dass sie die Information zur Kenntnis genommen hat. Schließlich ist es in dieser Stadt wahrscheinlich das Beste, wenn sie nicht alleine Unterwegs ist.

Genau auf dieses Nicken wendet sich Zane an Mio. Sie lässt ihren Löffel in den leeren Teller fallen und fängt an, zu lachen, bevor sie ihren Kopf zu Zane dreht. Sie stützt diesen mit einer Hand ab, neigt ihren Kopf leicht und schaut den Al Bhed empört an. „Würdest du dich nochmal wiederholen? Wen habe ich beleidigt?“, antwortet sie auf die Aussage des betrunkenen.
Sie erhebt sich, greift nach Zane's Hals und zieht diesen zu sich hoch. Ihre Stimmlage ändert sich, tiefer und kraftvoller, mit genervtem Unterton. „Ich habe kein Interesse daran, auch nur ein Wort mit jemanden so zurückgebliebenen, einem Untermensch – entschuldige, ich meine natürlich mit dem ach so großartigen König – zu wechseln“, folgt darauf. Sie löst ihre Hand vom Hals des Al Bhed, welcher zurück in seinen Stuhl fällt. Sie setzt sich wieder hin und klopft den Staub von ihren Schultern. Sie dreht sich in Richtung Rogue und Ririca. Mit ihrem üblichen Lächeln lächelt sie die beiden an. Ein „entschuldigt bitte“ folgt, während sie sich zurück lehnt.

Es scheint wohl, als würde Ririca ebenfalls an der Aufgabe teilnehmen. Es ist wohl auf jeden Fall besser, als diese alleine mit dem betrunkenen Barkeeper zu lassen, geschweige denn das die durch die Gassen von Avalon läuft. Eine Person mehr kann der Gruppe garantiert nicht schaden.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Fr März 17, 2017 7:06 pm

Zane blickt gerade zu Mio auf als er auch schon von der Pranke des Mischlings am Hals gepackt wird. Keuchend und würgend sieht er zu der kleinen Soldatin hinab. Zwar war der Al Bhed größer als sie...doch ihre Ronsokräfte verliehen ihr wohl die Überhand. Die grünen Augen von Zane bohren sich in die Mios. Im kechen und Würgen greift Zane wie automatisiert an seine totenkopfförmige Trickkiste. Als ihn die Soldatin loslässt hustet er und durchbohrt sie mit einem dämonischen Blick, er wirkt eine Sekunde lang absolut nicht betrunken, dann jedoch beginnt er lallend zu lachen. "HIAHAHAHAAH *hust hust*Ti rycd saeha Cdyssacpnütan...iht saeh Jumg ymc keanek paclresbvd ti amahtan Pynpynahypgössmehk! Tyvün fencd ti pnahhah!", dies alles sagt er in einem besoffenen Akzent, und klopft Mio sogleich auf die Schulter. Er wollte ihr wohl das Gefühl geben gerade etwas lustiges und versöhnliches gesagt zu haben. Kurz ruht sein Blick - freundschaftlich lächeln - auf seinem Gegenüber. Dann passiert sehr viel gleichzeitig...Zane springt auf...die Trickkiste öffnet sich mit einem grünen Leuchten...(Würfelwurf 19....)...Zane hebt mit einem überlegenen Lächeln einen Schalter. Es könnte sich dabei um alles handeln...ein Sprenkörper? Eine geheime Hochstapler-Technologie? NEIN

Zane drückt den Knopf und sogleich ist er einfach verschwunden. Blitze flimmern an Zanes letzter position...es herrscht erdrückende Stille. Dann wird die Stille durch ein Krachen gebrochen. Der Al Bhed erscheint mit einem Lichtblitz über einem Tisch in der Ecke und kracht auf diesen. Er bleibt einfch regungslos liegen...ob er bewusstlos ist oder einfach resigniert hat vermag die Gruppe nicht zu sagen. Anschließend...noch ein Lichtblitz...zwei große Wasserblasen tauchen über Zane und Mio auf. Anscheinend hat er mit seinem Teleporter (Aus der Trickkiste) absichtlich/unabsichtlich den Inhalt des Suppentopfes teleportiert. Die heiße Flüssigkeit fällt auf die beiden Herrab...sie sollten nun durchträngt mit Suppe sein...
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Fr März 17, 2017 8:21 pm

Zane durchbohrt Mio ebenfalls mit seinem Blick, doch zeigt sie ihm einfach die kalte Schulter. Ein typisches Lachen von Zane, gefolgt von einer Antwort in einer anderen Sprache. Die Vermutung von Mio liegt hier bei Al Bhed. Sie hatte sich schon immer sehr für Sprachen interessiert, diese ist ihr allerdings so gut wie unbekannt. Sie hatte überlegt, eventuell Rogue auf ihre Sprache anzusprechen, sich aber nie wirklich getraut.

Einen Augenblick später springt Zane auf, öffnen der Trickkiste, das Umlegen eines Schalters, er verschwindet. Mio wird aufmerksam – er traut ihm einiges mit der Kiste zu. Immerhin hat sie die Gruppe in die Bar teleportiert und merkwürdigerweise ebenfalls die Waffen ausgespuckt. Dann ein Krachen – Zane durchbricht einen der Tische in der Bar. Ein Grinsen ist auf Mio’s Lippen zu sehen. Doch plötzlich eine Wasserblase über ihr. Ihr Plan einfach – ausweichen. In ihrer Militärausbildung war dies ebenfalls etwas, was sie gelernt hatte, was ihr allerdings nichts nützt, da sie nicht ansatzweise genug Zeit hat der Suppe auszuweichen. Sie stößt sich zwar vom Tisch und Stuhl ab, allerdings trifft sie ebenfalls im gleichen Moment die Suppe.

Bedeckt mit Suppe erhebt sich die Mischlingsfrau nur einen kurzen Augenblick später. Sie geht sich mit der Hand durch ihr Gesicht, um ihre Augen und den Mund von der Suppe zu befreien. Die Suppe kam nicht unbedingt gelegen, eigentlich war sie bereits satt.
Sie dreht sich anschließend ein weiteres Mal zu Zane. Mio verschränkt ihre Arme, legt ihren Kopf zur Seite. Durchbohrt ihn mit einem kalten, emotionslosen Blick, bevor sie sich vom anscheinend Bewusstlosen Al Bhed abwendet, um den Stuhl wieder in richtige Position zu rücken. Sie lächelt und verbeugt sich, als wäre das ganze eine Art Vorführung. Für Mio geht sie selbst als Sieger heraus – ihr Gegner bewusstlos auf den Überresten eines Tisches. Sie geht zum nähsten Nachbartisch und setzt sich dort auf einen Stuhl, in Richtung der Gruppe.
„Entschuldigt mich, wenn meine Aussage als beleidigend aufgenommen wurde. Es war nicht meine Absicht“, erwähnt sie noch, bevor sie langsam versucht, den Rest der Suppe von ihrer Kleidung zu streichen.

Weiteren Stress will sie gerne vermeiden, das bereits geschehene könnte schon negative Konsequenzen haben. Zwar kennt Mio weder Rogue noch Ririca, trotzdem will sie ungerne, das diese sich durch die Straßen der Stadt schlagen müssen – für alle wahrscheinlich ein unangenehmer Ort, aus welchen Gründen auch immer. Zane, hingegen, ist ihr natürlich egal.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Fr März 17, 2017 8:41 pm

Während Ririca nun doch die Suppe in Ruhe vor sich hin schlürft und die ihr fremden Menschen beobachtet, von denen sie noch nichtmal die Namen weiß, geht es plötzlich schlag auf Schlag. DIe Frau mit den langen Ohren spricht zu dem Al Bhed und dieser antwortet ihr irgendwas lallend auf eben dieser Sprache. Es klingt zu vertraut, doch sie versteht es nicht. Nur dass es Al Bhed ist weiß sie sicher.
Dann zückt dieser Mann einen ... Schädel? Doch es scheint eine Kiste zu sein? Ririca hatte von solchen Kisten gehört, doch sie dachte niemals dass diese tatsächlich existieren und wurde nun eines besseren belehrt. Sie konnte sogar gerade eine in Aktion sehen!

Wie gesagt, es ging plötzlich alles sehr schnell und nachdem der Al Bhed verschwunden und wieder aufgetaucht ist, wurde der Streit auch von der wohl riechenden Suppe beendet. Wie auch immer das möglich war. Zweiß Wasserblasen voller Suppen entleerten sich auf den beiden Streithähnen.

Ririca hatte das Schauspiel mit offenen Mund und weit offenen Augen beobachtet, während der Löffel mit Suppe immer noch auf halber Höhe in ihrer Hand ruht.
Sie versteht nicht was das soll, doch plötzlich bricht das Mädchen und lautes, glockenhelles Lachen aus. Behutsam legt sie den Löffel in ihren Teller, denn weiter essen gestaltet sich gerade schwer.
Sie versteht selbst nicht warum sie lacht. Aber die ganze Situation erscheint ihr so absurd, aber irgendwie fröhlich. Nett...

Schon nach kurzer Zeit hat sich das kleine Mädchen beruhigt und wischt sich eine Lachträne aus den Augenwinkeln.
"Entschuldigt... Ihr wirkt nur alle so als ob ihr euch lange kennt und euch sehr gern habt. Wie eine Familie die völlig sorgenfrei ist..."
Zwar weiß Ririca nicht, dass dem wohl nicht so war, aber die ganze Situation wirkte so losgelöst von Regeln und erinnerte sie mehr an die Stunden die sie mit ihrer Großmutter verbringen konnte, als an ihre restliche Familie. Natürlich war ihre Großmutter gesitteter gewesen. Aber irgendwas an diesen Leuten war so anders, als in ihrer Familie. So viel freier fühlt es sich einfach an.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Sa März 18, 2017 2:00 am

Das Lächeln des Halb-Ronso erscheint Rogue wie eine Provokation. Sie hätte vermutlich einige bissige Worte verloren, wäre nicht zuerst der Aegyl und daraufhin das Mädchen nacheinander in den Fokus ihrer Aufmerksamkeit gerückt.
Sehr nervös und verlegen scheint die junge Blondine, als sie die Räumlichkeit betritt. Sie wirkt erschrocken, als sie die Leute um den Tisch herum sieht. Ihr Blick bleibt besonders an Rogue und Zane etwas zu lange hängen. Die Al Bhed entgegnet mit misstrauischen Augen der Musterung. Dann offenbart das Kind seine Beweggründe. Rogue schmunzelt. Es ist mehr als offensichtlich, dass sie hier nichts zu suchen hat. Ist es wohl Mut oder Dummheit, die sie hertreibt? Egal was es ist, die Al Bhed kann sie nicht sonderlich ernst nehmen. Auch der Barkeeper scheint ähnlich zu empfinden. Zane jedoch, der sich ganz beiläufig zum Besitzer der Bar ernennt, überredet den Aegyl dazu, das kleine Mädchen zum Essen einzuladen. Möglicherweise liegt es an dem Alkoholpegel im Blut der Männer, doch der Koch gibt schneller nach, als Rogue es vermutet hätte.
Das Kind ist so schüchtern und zurückhaltend, es ist beinahe niedlich, wie sie sich zögerlich einen Teller holt und sich zu den Älteren an den Tisch setzt. Während sie beginnt zu essen, ist Rogue bereits fertig.
Die Al Bhed kann nicht anders als den offensichtlichen Schock über die Wanddekoration zu belächeln. So unschuldig! Was dachte sie, erwartet sie an einem Ort wie diesem? Blümchentapete und Girlanden?
Immerhin weiß Rogue jetzt den Hintergrund zu dem Gefieder. In der Tat ein außergewöhnliches Hobby, irgendwie jedoch auch ehrbar. Vielleicht ist an diesen Aegyl doch mehr dran, als die Stereotypen vermuten lassen.
Der Mann spricht weiter und versucht der Gruppe ihren Job zu erklären, doch er wird jäh von einem dumpfen pok unterbrochen. Immerhin hatte Zane noch den Anstand, sein Essen beiseite zu schieben, doch es hätte Rogue auch nicht gewundert, wenn der Al Bhed in seinem Rausch in der Suppe ertrunken wär. Spätestens beim zweiten Aufprall sollte klar sein, dieser Mann hatte seine Grenzen überschritten. Jedenfalls spricht der Aegyl, sichtlich von Zane belustigt, weiter. Es macht wohl Sinn, was er dort von sich gibt. Verwunderlich ist allerdings, wie das Mädchen auf das Wort Al Bhed reagiert. Rogue beäugt sie skeptisch und erwidert damit ihren Blick. ''Was, hast du etwa ein Problem mit Al Bhed?,'' antwortet sie argwöhnisch auf ihre Frage und kreuzt die Arme. ''Wenn das so ist, kannst du dich gleich ihr dort'', ein Nicken zu Rogues linken zeigt, dass sie von Mio spricht, ''anschließen.''
Letztlich wendet sich der Aegyl direkt an den jungen Menschen. Sie klingt so überzeugt von sich selbst, als sie von ihrem Vorhaben spricht. Für Rogue klingt das alles bloß nach purer Naivität. Eine Puppe wie sie würde keine Woche auf Gaia überleben, vor allem nicht allein.

Dann heizt sich die eigentlich ruhige und lockere Atmosphäre ganz urplötzlich auf. Mit vor Verblüffen geweiteten Augen wohnt die Al Bhed dem Schauspiel bei. Die bisher beinahe völlig teilnahmslose Ronsohybriden steht auf einmal auf - und wird sogar handgreiflich. Zane hat sie dem Anschein nach zu sehr gereizt. Das ist also der Stolz eines Ronso, huh, überlegt Rogue und findet die Situation um ehrlich zu sein unterhaltend. Es ist keine Überraschung, dass Zane diesen direkten Angriff nicht auf sich sitzen lässt. Dann wiederum ist es auch verständlich, denn auch in Rogues Augen sprach Mio definitiv nicht positiv von der Rasse der Al Bhed. Ein Wunder, dass die beiden nicht sofort in ein Handgemenge geraten. Möglicherweise liegt es auch daran, dass der Mischling Zanes Worte nicht versteht. Rogue überlegt, ob sie das Treiben nicht noch ein bisschen anstacheln soll, indem sie Mio die Beleidigung übersetzt, doch sie ist bereits mehr als amüsiert von der Show, die auch ohne ihr Mitwirken abgeliefert wird. Dann jedoch will Zane wohl doch mehr als es dabei belassen, denn er zückt seine Trickkiste. Auch er scheint seinen Stolz zu haben. Gespannt sieht Rogue zu, was passiert. Für den Fall, dass Kollateralschäden entstehen, rückt sie mit ihrem Stuhl ein Stück zurück. Wer weiß, was Zanes Schädel dieses Mal bereithält. Diese Vorsichtsmaßnahme erweißt sich jedoch als überflüssig, denn alles, was letztlich passiert, ist das beide Teilnehmer der Auseinandersetzung in Suppe getränkt werden und einer der Tische unter Umständen einige Risse davon trägt. Spätestens jetzt kann Rogue ihr Vergnügen nicht mehr unterdrücken und lacht.
Niemanden in diesem Raum kann man ernst nehmen, stellt die Al Bhed belustigt fest. Ein bewusstloser Übermütiger hier, ein naives Kind dort - wo ist Rogue hier eigentlich bloß gelandet? Und mit dieser Truppe sollte sie kompetent einen Job erledigen? Na, das kann ja heiter werden!
Immerhin hat die Ronsofrau den Anstand, für ihren Fehltritt um Verzeihung zu bitten.''Hmhm, das will ich aber auch hoffen,'' entgegnet die Al Bhed barsch auf ihre Entschuldigung hin.

Nun, da sich der Trubel wohl wieder gelegt hat, meldet sich die junge Blondine wieder zu Wort, die zuvor noch in Rogues Lachen eingestimmt hat. Auch sie scheint ihren Spaß an der Darbietung der beiden Raufbolde zu haben. ''Du kannst kaum falscher liegen'', weist die Al Bhed sie dennoch hin und hat dabei einen Mundwinkel zu einem schiefen Grinsen gehoben, während sie leicht den Kopf schüttelt. Dabei tadelt sie nicht, sondern will sie lediglich über die Tatsachen aufklären. ''Weder sind wir auch nur ansatzweise eine Familie, noch kennt einer den anderen viel länger als einen ganzen Tag. Ich weiß ja nicht, wie und wo du aufgewachsen bist, aber das Freunde sich so an den Hals springen wie die beiden hier gerade ist eigentlich nichts, was man familiär oder sorgenfrei nennen könnte.''
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Sa März 18, 2017 10:30 pm

Auf die Worte von der Al Bhed Frau, ob Ririca ein Problem mit Al Bhed hatte, schüttelte das Mädchen schnell energisch den Kopf. Allerdings war dabei nicht erkennbar, ob es aus Angst war, weil sie sich eben unter zwei erwachsenen Al Bhed befand, oder ob sie tatsächlich nichts gegen Al Bhed hatte. Was es auch war, sie war danach still gewesen und hatte ihre Suppe weiter gegessen.

Danach war das Schauspiel gefolgt ...

Es überrascht Ririca, dass die Frau sagt, sie könnte gar nicht falscher liegen. Sie presst ihre Lippen fest auf einander und starrt nachdenklich in ihren halbleeren Teller. Wie viel wusste sie eigentlich von der Welt? All ihr Wissen was Ririca hat, war aus Büchern und Erzählungen. Nur Weniges hatte sie selbst erlebt und ihre lebendigsten Erinnerungen waren mit ihrer Großmutter oder mit dem einfachen Volk von der Straße. Seltener auch mit ihrem Vater. Sie liebte ihn und manchmal scherzte auch er, ganz anders als ihre Mutter ... verbittert... So verbittert wollte Ririca niemals werden und das war noch ein Grund warum sie gehen musste. Warum sie weg musste ...
Nicht länger als einen Tag kannten sie sich und schon schienen sich sich näher zu sein, als sie ihrer Mutter! Oder anderen aus ihrer restlichen Familie ...

Ririca blickt wieder auf und lächelt ein wenig traurig und wehmütig. "Ich bin hier in Avalon aufgewachsen, ich kenne nichts anderes und ... in meiner Familie ging es selten so fröhlich zu. Wir hatten Pflichten...", erklärt sie offen, jedoch ohne zu viel zu verraten.


Zuletzt von Ririca am So März 19, 2017 7:27 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   So März 19, 2017 11:20 am

Auch der Barkeeper betrachtet das Schauspiel und lacht...zumindest solange bis die Suppe herrunter fällt. "Verdammig! Macht gefälligst nicht meine Bar kaput und verschwendet nicht das gute Essen!", sagt er empört und schlägt mit der Faust auf den Tisch. Dem Gespräch des Mädchens und der Dame hört er nur beiläufig zu. Er steht auf...wankt kurz und geht dann zu Zane um diesen anzustupsen. "Lebt dieser Clown noch?", sagt er verwundert und stupst diesen erneut an. Schon zeigt Zane erste Regungen und stöhnt. "Jantyssda Wivymmcgusbuhahda....", Zane steht auf...schwangt...und Suppe tropft auf den Boden. Sogleich greift er erneut in die Kiste und geht zu Mio. Wortlos wirft er ihr neue Kleidung hin und zieht sich selbst welche Raus. Sogleich wächselt er sein Oberteil das von Suppe getränkt ist.Anscheinend sollte dies als Versöhnungsgeschenk an Mio dienen...Zane gibt sich also offen geschlagen und will erstmal weitere Konflikte vermeiden. Wie lange vermag Mio jedoch nicht zu sagen. Anschließend setzt er sich wieder an den Tisch und wendet sich Ririca zu. Dabei fällt ihm der Ohrring ins Auge. Auch der Barkeeper setzt sich hin, nachdem er Zane einen Klaps auf den Hinterkopf verpasst hat. "Wie soll das nur Enden verdammt? In ein paar Stunden solltet ihr euch zusammenreisen...die Chefin wird nicht begeistert sein, wenn ihr diesen Job in den Sand setzt klar?", Zane scheint es nicht weiter zu beachten und wendet sich an Ririca...seine Augen mustern das kleine Mädchen interesiert. Die ganze Aktion scheint den Alkoholpgel etwas gesenkt zu haben...dennoch lallt der Mann immernoch. "Kleine...wenn du Familie suchst...dann bist du beim großen König Zane genau richtig!", anscheinend hat Zane mehr vom Gespräch mitbekommen als zuerst erwartet. "Werde mein Untertan und du wirst eine Familie von 100 Al Bhed im Rücken haben!!!, Zane spielt damit auf seine Gang in Walhalla an. "Unter uns wirst du solche Spielzeuge nicht brauchen...", er zeigt vielsagend auf den Ohrring der Dame...schließlich kann er ihn als Hochstapler genau identifizieren. Bei seinen Aussagen wirkt er trotz des lallens sehr ernst...die Wesensschwankungen des Al Bheds sind wirklich enorm.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   So März 19, 2017 5:11 pm

Die Entschuldigung von Mio nimmt Rogue mehr oder weniger an. Auf ihre Antwort geht sie nicht weiter ein. Es war zwar nur als Scherz gemeint, trotzdem wird sie in Zukunft damit aufpassen. Sie hätte wissen müssen, dass dies nicht jeder als eben solch einer aufnimmt – insbesondere ein Al Bhed.

Das kleine Mädchen meldet sich ebenfalls zu Wort. Rogue antwortet ihr aber, bevor Mio es tun könnte. Sie nickt einfach nur zustimmend, denn viel besser hätte sie es auch nicht ausdrücken können. Und, zur Mio’s Überraschung, meldet sich auch auch der betrunkene Aegyl noch einmal zu Wort. Sie ist schon fast davon ausgegangen, dass er vor lauter Alkohol eingeschlafen ist. Sie entscheidet sich aber, ihm nicht zu antworten. Mit Menschen im betrunkenen Zustand hatte sie heute schon genug Probleme.

Auch zu ihrer Überraschung, das Zane ihr neue Kleidung zuwirft. Zwar ist diese aus der Kiste, welche anscheinend alles kann, trotzdem scheint es, als wäre es ganz normale Kleidung und keine Falle des betrunkenen. Sie schaut ihn verwundert an, während sie ein leises Danke über ihre Lippen bringt.

Sie verschwindet anschließend in einen leeren Hinterraum, um sich in Ruhe umzuziehen. Gibt Zane sich etwa geschlagen? Soll es ein Versöhnungsgeschenk sein? Zum ersten Mal kommt Mio der Gedanke, dass hinter der Fassade des großen Königs vielleicht doch ein ganz anderer Mensch steckt. Trotzdem muss sie sich weiterhin vor Zane in Acht nehmen. Er könnte immerhin zu jeder Zeit einen Gegenangriff starten.

Sie betritt während Zane’s Rede, der wieder davon redet, das er ein ach so großartiger König sei, in neuem Outfit den Raum. Ein langer und viel verzierter lilafarbener Mantel, dessen Ärmel sie hochgekrempelt hat; ein schwarzer Rock, weiß am unteren Ende und Stiefel in den gleichen Farben wie der Rock. Zwar ist ihr das Outfit etwas zu freizügig, aber es ist immerhin besser als ihr altes Outfit, welches nun mit einer Schicht Suppe bedeckt ist. Sie könnte sich allerdings an die neue Ausrüstung gewöhnen. Die Wunderkiste mit dem Totenkopf scheint Geschmack zu haben. Sie setzt sich anschließend wieder, an einer Stelle, welche nicht mit Suppe bedeckt ist, an den Tisch.

Sie hört ebenfalls Zane zu, wie er wohl Ririca überreden will, sich ihm anzuschließen. Mit dem Hintergedanken, weiter Konflikte zu vermeiden, meldet sich Mio nicht zu Wort, und hofft, dass die junge Dame – vielleicht auch durch die Worte, welche Mio an Zane gerichett hatte – den Clown korrekt einschätzt.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   So März 19, 2017 8:23 pm

Während sich der Al Bhed und die Dame mit den seltamen Ohren erstmal umziehen, diese verschwindet dafür in einen anderen Raum, hat Ririca ihre kleine Portion Suppe zu Ende gegessen. So dass sie nun eigentlich sich entspannt zurück lehnen könnte. Dennoch sitzt sie gerade und überlegt wie es wohl heute Abend sein wird, mit dem Auftrag und wenn sie mit diesen Leuten mitgeht. Sie wusste ja noch nichtmal deren Namen fiel dem Mädchen dabei auf. Und was noch schlimmer war, sie hatte sich selbst nichtmal vorgestellt.

Als der Al Bhed sich mit seinen Worten an sie richtet, blickt das Mädchen auf. Er spricht von einem großen König Zane und einen Satz später ist auch klar wen er damit meint. Nämlich sich selbst.
"Äh ...", sie weiß gar nicht was sie dazu sagen soll als er ihr das Angebot macht ihr Untertan zu werden. Auf sowas war sie eigentlich nicht aus. Sie will eigentlich gar niemanden Untertan sein, sondern will frei durch die Welt ziehen. Als er dann auch noch so offen von Spielzeug redet und auf ihren Ohrring zeigt, senkt Ririca den Kopf und greift unbewusst zu dem blauen, unscheinbahren Ohrring hin.

Hat er sie etwa durchschaut? Konnte der große Al Bhed wirklich einfach so wissen, dass sie ebenfalls Al Bhed Blut in sich trug? Wussten das die anderen auch? Ihr Herz hämmert unangenehm gegen ihre Brust. Wahrscheinlich ist es nicht so schlimm wenn ein Al Bhed sie enttarnte, aber trotzdem fühlt sich Ririca mit diesem Wissen unwohl. Doch sie beschloss darauf nichts zu erwiedern.

"Ich würde gerne die Welt bereisen bevor ich mich für eine neue Familie entscheide", erwiedert sie stattdessen in einem höflichen, aber auch verträumten Ton,
Plötzlich blickt sie erschrocken auf. "Ah!"
Schnell steht Ririca auf und verbeugt sich leicht. "Ich danke euch für das Essen, es war wahrlich köstlich. Aber ich habe eine dringende Bitte an sie Herr Bar Keeper und sie Herr Al Bhed."
Sie wandte sich an Zane, da sie vorher noch den Eindruck gewonnen hatte, dass er irgendwie auch ein Besitzer dieser Bar ist.
"Mir ist nicht wohl dabei meinen Chocobo einfach so dort draußen stehen zu lassen, besonders so ganz alleine. Gibt es denn eine Möglichkeit die für ihn sicherer und bequemer ist? Ein Stahl vielleicht?" Am liebsten hätte Ririca ihren Chocobo die ganze Zeit bei sich, aber sie wusste nur zu gut, dass die meisten Menschen das nicht so toll fanden, wenn ein Chocobo im Haus drin war.

Zumindest würde sie nach ihm sehen und dann auch bis zum Abend beim Chocobo bleiben. "Ich würde ihn auch hier lassen, wenn er zu sehr bei dem Auftrag stören sollte, so lange er in Sicherheit ist", fügt das kleine Mädchen noch schnell hinzu.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   So März 19, 2017 10:22 pm

Der arme Barkeeper kann nur mit ansehen, wie seine Mühen einfach als Waffe in einer kleinen Auseinandersetzung missbraucht werden. Verständlich, dass er da nicht besonders begeistert ist. Er macht sich trotzdem genug Sorgen um den wahnwitzigen Al Bhed, als seinen Zustand zu überprüfen. Es stellt sich heraus, dass er, oh wer hätte es gedacht, noch nicht den Löffel abgegeben hat.
Was Rogue allerdings überrascht, ist, dass Zane sich tatsächlich geschlagen gibt. Die Al Bhed hätte eigentlich erwartet, dass ihr Rassenbruder seinen Stolz und seine Ehre besser verteidigt und sich zur mehr Wehr setzt. Hinzu kommt außerdem noch, dass er sich aktiv versöhnt! Ein Geschenk als Zeichen des Friedens? Zane und seine Gedanken sind und bleiben ein Mysterium. Es wäre nicht verwunderlich, wenn da irgendein tieferer Sinn hintersteckt. Wenn es einen gibt, so kann Rogue ihn derzeit aber nicht ergründen.
Indess hat die junge Blondine auf Rogues Entgegnung reagiert. Eigentlich war ihr letzter Punkt keine Frage, dennoch gibt das Mädchen Auskunft über ihr eigenes Leben. Sie ist also eine Avalonierin. Und sie hat eine Familie, wenn auch eine dem Anschein nach strenge. Zumindest die Sache mit ihrer Herkunft senkt das allgemeine Misstrauen gegenüber dem Kind um kein Stück. Kein von Avalon stammendes Wesen hat bis jetzt einen guten Eindruck auf Rogue gemacht. Mit Ausnahme vielleicht des Barkeepers und seiner Geschäftsführung, auch wenn diese die Rothaarige noch immer nicht recht von sich überzeugt haben und sich demnach noch beweisen müssen.
Dann verwickelt Zane das kleine Mädchen in ein Gespräch.. und macht ihr das selbe Angebot wie zuvor Mio und Rogue. Nun, fast. Damals fühlte es sich jedenfalls nicht wirklich wie ein einladendes Angebot an. Die Situation war auch ganz anders als hier. Dennoch ist Rogue verwirrt. Auf Zanes Fingerzeig bemerkt die Al Bhed den Ohrschmuck an dem Mädchen. Sie betrachtet ihn neugierig, etwas daran kommt ihr von daheim in Walhalla bekannt vor.. Aber Rogue kann sich keinen Reim darauf machen. Das ganze ist seltsam, besonder in Kombination mit Zanes Aussage 'Unter uns' - was meint er damit?
Mitten in ihren Überlegungen kommt Mio zurück. Rogue hat überhaupt nicht mitbekommen, dass sie je weg war! Und sie hat etwas ganz anderes an. Ach, natürlich, überlegt sie und schlägt sich geistig die flache Hand auf die Stirn, als sie schließlich versteht. Sie hat ihre schmutzige Garderobe gegen die neue von Zane geschenkte Kleidung gewechselt. Anders als er wollte sie das jedoch nicht vor den anderen tun, sondern suchte sich ganz diskret einen vor ungewollten Blicken geschützten Raum. Macht Sinn, macht Sinn.
Nach einer kurzen Musterung kann Rogue nicht leugnen dass der neue Mantel etwas hat.
Die Farbe wäre wohl definitiv nicht, was Rogue selbst gewählt hätte, würde sich das Lila doch schrecklich mit ihren Haaren beißen, aber ansonsten würde sie selbst auch nicht nein zu diesem Stück sagen. Was in den spiralenen Augen der Al Bhed jedoch überhaupt nicht geht ist dieser seltsame Schmetterling, den die Katzenfrau in ihren Haaren trägt. Dieses Accessoire spielt völlig gegen die kühne Aura, die der Rest des Outfits ausstrahlt.
Beiläufig ist Rogue mal wieder total verblüfft, was diese Trickkiste alles zu Tage befördern kann. Woher hat Zane solche Sachen nur? Hat er vielleicht auch etwas, was Rogue das gewisse Extra verleihen könnte? Sie grinst innerlich, ein gehobener Mundwinkel dringt auch in die Außenwelt. Das wäre nicht nötig. Rogue ist mehr als zufrieden mit sich selbst und ihrer Kleidung.
Während sie mehr oder weniger in Gedanken versunken ist, spricht das junge Mädchen zum vermeintlichen Besitzer des Ladens, Zane. Rogue verfolgt das Gespräch und kichert verstohlen, denn sie findet es niedlich, mit wie viel Respekt und Höflichkeit das Kind spricht. Da hat sie wohl wirklich ihren Vogel einfach draußen vor der Bar geparkt. Sehr mutig von ihr. Rogue wär sich nicht sicher, ob sie überhaupt irgendwas von ihr irgendwo unbeaufsichtigt lassen würde. Es gibt bestimmt auch hier ein paar Leute, die das Reittier ohne Skrupel stehlen würden.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Di März 21, 2017 8:21 pm

Auf das "Dankeschön" der Ronso-Dame gibt Zane keine Antwort...es ist jedoch klar dass er dieses vernommen hat. Ob es nun als Versöhnung oder Falle gedacht war kann Mio jedoch nicht feststellen. Dennoch könnte sie recht haben...eventuell ist Zane ja nicht der für den sie ihn hält! Die Reaktion von Ririca lässt den verrückten Al Bhed lächeln. Seine grünen Augen bohren sich in die der kleinen Dame. "Nun...in meinem Königreich gibt es nur zwei Gesetze...lebe Frei...und respektiere deine Familie! Versammelt euch um den König und ihr werdet zuflucht finden, dient eurem König und ihr werden Freude finden, sterbt für euren König und er wird für euch sterben!!!", die Worte des Mannes klingen aufrichtig...fast schon einnehmend. Der letzte Satz ist anscheinend das Motto von Zanes Bande und dieses betont er besonder. Wieder fährt sein Blick zum Ohrring der Dame. "Aber wenn du Zeit brauchst ist es eben so! HAHAHAHA", wieder weicht die Ernsthaftigkeit und erneut stellt Ririca eine Frage. Zane bohrt sich in der Nase und scheint die Frage völlig zu ignorieren. Der Barkeeper hingegen springt auf und mustert Zane mit einem entsetzen und wissenden Blick! Dann scheint er jedoch einzulenken und so zu tun als ob er wegen dem Chocobo so aussersich wäre.ö "Ein Chocobo! Sehr gut Mädchen...hohl ihn rein! Den können wir gut gebrauchen! Ich bin gleich wieder da!", kurz wankt er, geschockt vom Alkohol und verschwindet ins Hinterzimmer. Zane sieht dem Mann und wischt sich den Finger an der Hose ab. "Hey Rotkopf...was denkst du wer aus diesem Raum zurückkommen wird?", wissend und überlegen grinst er. Dann wendet er sich Mio zu und pfeift. "Diese Kisten sind schon erstaunlich...genau das was ich mir vorgestellt hatte...", sein Blick mustert die Mischlingsfrau von Kopf bis Fuß. Breit grinst der Al Bhed und wendet sich anschließend ab. Ob es wohl wirklich richtig war die Kleidung des Al Bhed anzunehmen?
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Mi März 22, 2017 8:07 pm

"Das sind wirklich gute Gesetzte Herr Al Bhed ... Herr Zane ..." Besonders das Lebe Frei gefällt Ririca natürlich sehr gut. "Ah ... es tut mir Leid, ich habe mich noch gar nicht vorgestellt, mein Name ist Va'a.." Sie stockt plötzlich kurz.
Eigentlich stellte sie sich immer als Va'anell Ririca vor, da ihr ihr Nachname immer Türen öffnete, doch im Moment ist sich das kleine Mädchen gar nicht so sicher, ob das wirklich eine gute Idee war. "Ich heiße Van."
Vielleicht hätte sie sich auch einfach mit ihren Vornamen vorstellen können, aber der dürfte in Avalon vielleicht auch schon ein Stück zu bekannt sein. Also beließ sie es einfach dabei. Unwillkürlich kaut sie leicht an ihrer Unterlippe, als sie auch schon den Barkeeper reden hört. "Was? ... Äh ... okay..." Überrascht, dass sie ihren Chocobo tatsächlich rein holen soll und mit einem mulmigen Gefühl geht sie raus zur Türe.

Draußen findet sie den immer noch auf dem Boden sitzenden Chapu. Zumindest saß er nicht mehr mit ausgestreckten Beinen da, sondern wie es sich für einen Chocobo gehörte, mit Füßen UNTER dem Körper.
"Hallo Chapu, tut mir Leid, dass ich dich so lange alleine gelassen habe!" Entschuldigend streichelt sie dem gelben Riesenvogel über den Kopf, der wohlwollend zwitschert.
"Stell dir vor, du darfst rein kommen, hat zumindest der Besitzer gesagt... ich glaub, dass es der Besitzer ist ..." Nachdenklich zieht sie am Zügel, so dass der Chocobo sich erhebt.
"Ich hoffe nur, er denkt jetzt nicht, dass er dich kochen darf!" Als ob der Chocobo jedes Wort verstehen würde, quitscht er empört, doch lässt sich weiterhin Richtung Türe führen.

Um rein zu kommen, muss sich der RIesenvogel bücken und durch die Türe quetschen, so dass Ririca ihm eben jene erstmal aufhält und dann selbst rein schlüpft.
"Das ist Chapo!", stellt sie ihn vor, während der Chocobo sich aufplustert und seine Federn ausschüttet. Vergnügt quitscht er und schaut sich interessiert um, während Ririca nah bei ihm stehen bleibt um ihn zu streicheln und darauf hofft, dass es wirklich in Ordnung ist, dass ihr Chocobo nun drinnen ist.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Do März 23, 2017 12:49 am

Das kleine Mädchen stellt sich schlussendlich mal vor. Doch sie braucht zwei Ansätze dafür und der erste klingt beinahe wie ein ganz anderer Name. Ein erneuter misstrauischer Blick zu ''Van'' folgt. Was spielt das Kind hier für ein Spiel? Was hat ein so junges Ding für Gründe, ihre wahre Identität geheim zu halten? Bei Zane und Rogue hat das immerhin Sinn. Zane, der sowieso nicht ganz richtig im Kopf ist, sowie sie selbst sind immerhin Al Bhed in einer mehr als Al Bhed-feindlichen Umgebung. Van hingegen ist eine Avalonierin. Was hat sie also zu befürchten? Von ihren Eltern gefunden zu werden? Pahaha.

Rogue ist erst total verwirrt, was Zane gerade von ihr will und sieht ihn dementsprechend stutzig an. Dann aber rattern die Zahnräder in ihrem Kopf. Natürlich, alle Zeichen deuten darauf hin. Bei der Erkenntniss werden ihre Augen ganz groß. ''Nicht wirklich, oder?'', gibt die Al Bhed ihrem Landsmann erstaunt, aber mit einem Rest Unglaube, zurück. ''Wow, krass! Das wirft ein neues Licht auf das Ganze! Aber wie geht das?'' Vermutlich ist die Frage überflüssig. Rogue glaubt nicht, dass Zane ihr wirklich viel erklären würde, aber sie kann es ja trotzdem versuchen, immerhin geht es hier um ein wirklich interessantes Thema. Vielleicht gibt er ja doch das eine oder andere Stückchen Information preis.

Schließlich ist die Sache mit dem Chocobo geklärt. Was so ein riesiger Vogel allerdings im Inneren eines Hauses zu tun hat ist Rogues Meinung nach fraglich. Zwar hat die Al Bhed noch nicht viel mit den Reittieren zu tun gehabt, doch normalerweise gehören solche Kreaturen doch eher in einen Stall, als in den Schankraum einer Bar..
Nun, solange dieser Chapu keine Probleme bereitet oder stört, geht es Rogue auch eigentlich nichts an. Jedenfalls will die Rothaarige langsam aber sicher los, denn je schneller der Job erledigt ist, desto besser. ''So, Leute'', richtet sie sich deshalb an alle Beteiligten. ''Seid ihr dann soweit bereit? Damit wir los können, mein' ich. Wir sollten langsam los.'' Dann fällt ihr ein, dass sie gar nicht wirklich weiß, was sie genau tun soll. Sie richtet sich also an die Tür, hinter der der Barkeeper verschwunden ist: ''Was genau sollen wir jetzt eigentlich tun?'', ruft sie, den Arm über die Rückenlehne gelegt und den Kopf zur Seite gedreht, damit ihre Worte in etwa die richtige Richtung gelangen.


Zuletzt von Rogue am Fr März 24, 2017 5:32 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Do März 23, 2017 7:23 pm

Mio muss sich ein schmunzeln verkneifen, als Ririca so redet, als würde Zane der Barbesitzer sein. Er scheint zwar eine geringe Menge an Alkohol zu vertragen, aber Barbesitzer? Sie könnte sich das nicht einmal in ihren Träumen vorstellen.

Daraufhin erwähnt das junge Mädchen, das sie wohl in Begleitung eines Chocobos sei. Das ganze Überrascht Mio zwar, trotzdem sind ihre Gedanken gerade an einer anderen Ecke, als darüber nachzudenken, warum ein solch junges Mädchen, alleine, mit einem Chocobo unterwegs ist. Es scheint nämlich, als hätte sie ihr Chocobo tatsächlich alleine vor der Bar stehen gelassen. Schon fast ein Wunder, das niemand versucht hat, dieses zu stehlen.

Der Barkeeper scheint sehr erfreut über den gefederten Gast, fast schon verdächtig. Zwischendurch auch einige Kommentare von Zane, die Mio gekonnt überhört. Vermisst hat sie diese nicht - er hätte ruhig noch ein paar Minuten auf dem Tisch liegen bleiben können. Ririca, welche sich zwischenzeitlich mit Van vorgestellt hat, hat ihren Begleiter auch schon durch die Tür gestopft, welcher nun, unglaublich unauffällig, im Raum steht. Mio stört dies allerdings nicht. Wenn der Aegyl seinen Spaß daran hat, Chocobos in der Bar stehen zu haben, soll er ihn haben.

Auch pfeift Zane Mio hinterher. Mehr als einen kalten Blick und ein Tsk, das Klicken ihrer Zunge, kriegt er allerdings nicht als Antwort.
Es kommt Mio gelegen, und erfreut sie etwas, als Rogue die Initiative ergreift. „Ich habe mich schon gewundert, wann wir endlich diesen Ort hier verlassen“, fügt sie hinzu.

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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Fr März 24, 2017 5:56 pm

Zane lacht auf und wendet sich Ririca zu, oder wie er denkt Van "Oke oke Van...aber ewig wirst du mir - Zane, dem großen König - nicht entkommen!", anschließend verlässt die kleine den Raum. Ririca hat glück! Tatsächlich ist Chapo genau da, wo sie ihn zurückgelassen hatte. Er scheint außerdem bei bester Laune und Gesundheit zu sein. Ririca löst die Problematik mit der Tür gekonnt und schon steht der große Vogel in der Bar. Interessiert sieht er sich um und Kräht freudig. Anschließend wendet sich Rogue dem Al Bhed zu und er lächelt, anscheinend mehr als Erfreut über den Effekt den seine Worte haben. "Ceara wi iht manha nudac Juakamlrah", sagt er schließlich vielsagend und mit einem Zurrechtweisenden Ton. "Fea tyc kard? Kahyicu fea pae tas kampac Giagah hydünmelr!", dabei wedelt er mit dem Kopf kurz zu der wieder im Raum befindlichen Ririca. Zane mustert den Chocobo und sagt anschließend. "Der Riesenvogel wird uns sicher nützlich werden...", sagt er mit einem verschmitzten Lächeln. Anscheinend hat Zane bereits pläne mit dem Chocobo. Allen außer Ririca wird klar, dass diese Pläne wohl nicht gerade freundlicher Natur sind. Mios Reaktion war für den Al Bhed absehbar, darum reagiert auch er nicht weiter auf die abwertende Reaktion der Ronso-Dame. "Pmyiac peacd hat recht! Es wird Zeit etwas zu tun!", mit "Pmyiac peacd" meint er anscheinend Mio. Zane scheint inzwischen für alle drei einen Spitznamen zu haben:

1. Nudac Juakamlrah (rotes Voegelchen) für Rogue
2. Kampac Giagah (gelbes Küken) für Ririca
3. Pmyiac Peacd (blaues Biest) für Mio

Dabei hat er vorallem versucht Mio einen Namen zu geben der ihrer Natur entspricht. Davon muss die Ronso-Frau aber erstmal nichts wissen. Nach wenigen Minuten kommt sogleich die blonde Bar-Besitzerin aus der Hinterzimmer. Wie sie in dieses gekommen ist ist fraglich! Während sie läuft lässt sie ihre Hüften wackeln und scheint vorallem ihre weiblichen Reize besonders in den Vordergrund stellen zu wollen. Sie bleibt neben dem Vogel stehen. "Sehr gut Sehr gut, Keeper hat mir schon alles erzählt! Das große Vögelchen kann uns sicher als Lastentier dienen! Seit froh...heute Nacht dürft ihr die ganze Ware auf dem Vogel abladen! ich wusste doch es war richtig euch nicht gleich zu erschießen!", sie lacht entzückt und schnippst mit den Fingern. Entgegen aller Erwarungen tritt auch der Barkeeper aus dem Hinterzimmer. Er schultert zwei große Tragetaschen für Chocobos, welche man seitlich an einem Sattel befästigen kann. Prustend wirft der Barkeeper die Taschen ab. Jetzt wird klar, dass sie etwas zu groß für den noch jungen Chocobo sind. "Kleine halt das Vieh still...ich muss es abmessen um die Taschen anzupassen!", der Barkeeper wirkt kein bischen betrunken. Die blonde hingegen wankt ein bischen und grinst etwas zu breit. Sie setzt sich sogleich zur der Gruppe an den Tisch und wirft sich die langen blonden Haare aus dem Gesicht. Ihre Beine übereinander schlagend, kommt sie nun zum geschäfftlichen Teil. "So meine süßen kleinen Arbeiter...ihr werdet in wenigen Minuten in die Innenstadt gehen.", sie wirft eine vergilbte Karte auf den Tisch. "An der auf der Karte markierten stelle werdet ihr einen Gemüsehändler antreffen. Er wird wissen was er euch zu geben hat...er ist bereits informiert. Habt ihr das ganze Zeug untergebracht, geht ihr genau den selben Weg wieder zurück! GENAU DEN SELBEN WEG, verstanden? Ihr werdet auf einen meiner Unterhändler treffen...dieser wird euch ein weiteres Paket übergeben. Den schwarzen Koffer werdet ihr dann nicht zum Gemüße packen, sondern ihn neben der Bar von der Rampe werfen, klar?", anschließend lächelt sie breit und freudig und steht auf um keinen Platz für Fragen zu lassen. Wieder verschwindet sie im Hinterzimmer. Mit einem Knarzen steht nun auch der Barkeeper wieder auf. Er scheint sehr Geschickt mit den Händen zu sein...denn die Satteltaschen waren bereits auf die größe des Chocobos angepasst. Dazu muss jedoch gesagt werden, dass die Gruppe die ganez Zeit nur den massigen Rücken des Mannes gesehen hatte. Wie er die Satteltaschen genau angepasst hat bleibt sein Geheimnis. "So legt die Taschen dem Vieh an und macht euch an die Arbeit!"
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Fr März 24, 2017 7:41 pm

Die letzten Worte vernimmt sie noch von Zane, lässt sie aber in jedem Falle unbeantwortet, bevor sie den Chocobo rein holt.

Gut, dass Ririca nichts von Rouges Gedanken weiß, deren Namen (und Mios) sie immer noch nicht kennt. Denn sonst würde sich das Mädchen mehr als nur Ertappt vorkommen.
Es wäre wirklich eine kleine Katastrophe, würden ihre Eltern sie finden, denn dann - so dachte sich zumindest Ririca - würden ihr ihre Eltern erstmal für lange Zeit verbieten da aufzutreten, wo sie wollte. Oder alleine auszureiten. Nein, das war wirklich etwas, was sie unbedingt vermeiden will, so gut es eben geht ...

Das Gespräch zwischen den beiden Al Bhed bekommt das Mädchennur zur Hälfte mit, wenn überhaupt, während sie ihren Chocobo abholt. Aber selbst wenn, würde sie es wohl aus zwei Gründen nicht verstehen. Sie sprach nur Phrasenweise Al Bhed, wenn man es denn sprechen nennen konnte. Und auch sonst kann sie sich keinen Reim auf die Worte machen, wovon die Erwachsenen da redeten.
Außer das Zane Pläne mit ihrem Vogel hat, doch was für Pläne, darauf kann sich das Mädchen ebenfalls keinen Reim machen.

Es dauert nicht lange als Ririca und Chapo im Raum stehen, da kommt aus dem Hinterzimmer eine blonde Aegyl-Dame und ihr folgt der Barkeeper mit zwei riesigen Taschen.
Ririca atmet erleichtert aus und umarmt den Chocobo, nachdem sie hört, dass er nur als Lastentier und nicht als Abendessen dienen soll.
"Natürlich...", antwortet sie ruhig darauf und hält Chapu fesz am Zügel. "Still Chapu..."
Während der Barkeeper also rumwerkt, und Ririca den Kopf des Riesenfolges sanft streichelt, richtet sie ihre Aufmerksamkeit zu der blonden Aegyl.
"In die Innenstadt?", wirft sie leise, mehr zu sich selbst, ein und wirkt dabei etwas besorgt. Oje, hoffentlich ging das gut aus ...

Als die Dame endet, sieht Ririca zum Barkeeper und stellt überrascht fest, dass er schon fertig ist. Natürlich macht sie sich sofort daran, die zwei Taschen hochheben zu wollen.
Immerhin krieg sie auch den Sattel auf den Vogel drauf. "Chapu sitz!", befielt sie erstmal dem Vogel, der sich daraufhin fallen lässt, dass die Dielen erzittern.
MIt einem vergnügten Quitschen und ausgestreckten Beinen beobachtet Chapu nun die kleine Ririca, wie sie ächzend und schwer atmend die Taschen hoch zu heben versucht.


Zuletzt von Ririca am So März 26, 2017 5:26 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Sa März 25, 2017 2:18 am

Wie vermutet bekommt Rogue keine wirkliche Antwort von Zane. Kryptische Worte und die überflüssige Antwort, einfach zu beobachten. Als würde die Al Bhed das nicht sowieso schon tun! Sie seufzt enttäuscht. Sie versteht nicht einmal wirklich, was der Kerl damit meint, dass es das Selbe ist, wie bei dem blonden Mädchen. Das einzige was sie daraus schließen kann, ist dass auch das Mädchen irgendetwas verheimlicht. Wie oder was genau weiß Rogue aber nicht. Das wäre also eigentlich auch keine wirklich neue Information. Außerdem gefällt es ihr überhaupt nicht, so einen doofen Spitznamen zu bekommen. Vögelchen hört sich an, als würde man von einer Aegyl sprechen, nicht von einer Al Bhed.

Tatsächlich tritt auf Rogues letzte Frage hin die blonde Aegyl durch die Tür. Doch Rogue hat nicht damit gerechnet, dass dahinter auch noch der andere Aegyl wieder zurückkommt. Das wirft ihre kurz zuvor aufgestellte Theorie wieder durcheinander, dementsprechend ändert sich Rogue Gesichtsausdruck auch erst zu verblüfft aufgerissenen und kurz darauf zu skeptisch zusammengekniffenen Augen. Da ist doch sowas von etwas faul dran, überlegt Rogue während sie das beduselte Taumeln der weiblichen Aegyl beobachtet. Es ist eigentlich deutlich, dass sie mit ihrer Vermutung zuvor trotzdem noch Recht hat. Doch der Barkeeper passt nicht in ihre Rechnung. Auch die magische Umänderung der Satteltaschen wirkt nicht ganz koscher. Sie grübelt und kommt zu dem Schluss, dass es irgendetwas mit dem Schnipsen zu tun haben muss.

Während sie zuhört, versucht sie sich die Anweisungen so gut sie kann einzuprägen. Sie wundert sich, was es damit auf sich haben kann, dass es so wichtig ist, exakt den selben Weg zurück zu nehmen. Aufgrund des ihr fremden Terrains in Form von Avalon belässt sie es aber und fragt nicht nach, wobei sie dazu gar nicht erst gekommen wäre, denn genauso schnell wie die Aegylfrau kam, verschwindet sie auch schon wieder im Hinterzimmer. Sehr auffällig und sehr verdächtig.
Allerdings hat die Gruppe nun konkrete Beschreibungen für ihren Job, also kann es endlich losgehen. Nun ja, könnte es, wenn das kleine blonde Mädchen es denn schaffen würde, ihren Chocobo mit den neuen Satteltaschen auszurüsten. Rogue beobachtet, wie Van kläglich versucht, die für sie viel zu schweren Taschen irgendwie an ihr Reittier zu bekommen. ''Du meine Güte, dass kann man sich doch nicht ansehen!'', sagt sie in bemitleidendem Ton und steht auf, um zu dem gelben Vogel und ihrem Besitzer zu gehen. ''Gib her, lass mich das machen.'' Rogue nimmt ihr die Tasche aus der Hand und lässt Van damit kaum eine andere Wahl, als sich helfen zu lassen. Nun ist also die Al Bhed dabei, das neue Accessoire am Sattel des Chocobo festzumachen, was ihr wohl durchaus besser geklingt als dem gut 20 Zentimeter kleinerem und vermutlich halb so schwerem Mädchen. Ist diese Aufgabe erledigt, so könnte der Job endlich in Angriff genommen werden.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   So März 26, 2017 7:58 pm

Ein weiteres Mal redet Zane in einer Sprache, die Mio nicht versteht. Zwar interessiert sie sich für alle Sprachen, und würde auch gerne alle Sprachen verstehen, trotzdem ist es ihr in diesem Fall gleichgültig, ob sie den Clown versteht oder nicht. Höchst wahrscheinlich ist dies sowieso nur unbrauchbares Gerede, was er von sich gibt. Ein Satz ist jedoch für Mio verständlich. Sie seufzt. Es ist ihr sofort klar, was er mit dem gelben Vogel am liebsten anstellen würde. Sie würde ihn allerdings sofort abhalten. Immerhin ist es, erstens, nicht sein Begleiter, und zweitens, findet sie, dass sich so etwas nicht gehört.
Wenigstens sieht er ein, dass es Zeit ist, etwas zu tun. Vielleicht ein kleiner Lichtblick.

Mittlerweile ist auch die blonde Aegyl-Dame wieder in den Raum getreten. Mio fällt sofort auf, das etwas nicht stimmen muss. Immerhin ist die Dame vor der Gruppe aus dem Hinterzimmer gegangen, und Mio hat sie auch nicht wieder in dieses hinein gehen sehen.
Es könnte aber genau so gut einen Eingang geben, über den Mio nichts weiß, oder sie könnte das Hinterzimmer betreten haben, während Mio ihre neue Kleidung angezogen hat. Sie stempelt die Beobachtung erst einmal als unwichtige Nebeninformation ab.

Es ist erleichternd, das der Chocobo die Ware für die Gruppe transportieren kann. Zwar hätte wahrscheinlich auch Zane’s Totenkopf-Kiste etwas ausspucken können, um das Zeug zu transportieren, oder die Kiste hätte es selber transportieren können, allerdings ist dies so einfacher. Die blonde Aegyl scheint auch sehr darauf zu bestehen, das die Gruppe ‘Genau den selben Weg‘ zurück nimmt. Zwar findet Mio, das dies eine offene Einladung ist, genau dies nicht zu tun – trotzdem ist es in Angesicht der Situation wohl besser, der Dame zu trauen. Mio will ungern länger als nötig in dieser Bar, oder Avalon, verbringen.

Während Rogue Ririca hilft, die Taschen an ihren Begleiter festzumachen – was Mio, ehrlich gesagt, etwas überrascht – macht sich die Ronso-Mischlings-Frau für die Abreise fertig. Von ihr aus kann es jedem Moment los gehen. Sie ist froh, endlich diese eher interessante Bar und ihre Besitzer zu verlassen.

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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   So März 26, 2017 8:41 pm

Überrascht tritt Ririca zur Seite, als die Al Bhed ihr die Satteltaschen entreißt und sie um einiges schneller und besser an Chapus Sattel befestigt.
Etwas schwer atmend bedankt sie sich bei Rouge. "Danke, ich hätte sicher ewig gebraucht ... uh, wie darf ich sie nennen? Frau Al Bhed dürfte etwas doof in Avalon sein."
Ririca ist vielleicht behütet aufgewachsen, doch sogar sie weiß, dass wenn jemand auch nur das Wort Al Bhed hört, sie sofort verhaftet werden würden.

Als Rouge fertig ist, streichelt sie Chapu und zieht ihn hoch. "Komm, aufstehen, mein Kleiner", trällert Ririca mit schöner Stimme und grinst, immer noch erleichtert darüber, dass der Chocobo nicht gekocht wird.

Mio würde sie später immer noch fragen, oder aber sie stellte sich von alleine vor. Bisher war sie ja eher ruhig, doch Ririca war sie natürlich nicht entgangen.
Das kleine Mädchen öffnet die Türe und versucht den Chocobo wieder durch die Tür zu schieben, der sich mit lautem Gekreische wehrt. Der arme Vogel versteht nicht wieso er erst hinein gequetscht und dann wieder hinaus gequetscht wird. "Tut mir Leid, dafür kann ich doch nichts!", murrt Ririca zu dem Gekrächze.

Als der Vogel endlich draußen ist, dreht sie sich nochmal zur Gruppe um. "Ich warte draußen auf euch!" Bis zum Aufbruch würde sie bei Chapu bleiben, der hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten ließ.

Draußen zieht sie sich ihre Kapuze wieder über, während Chapu sich so weit ausschüttelt, dass einige der Federn fliegen. Und während Ririca auf die anderen wartet, zieht sie aus ihrer Tasche ein bischen Gizahkraut und gibt es dem, mehr als nur darüber erfreuten Chocobo zu fressen. Dieser springt sogar vor Freude auf, bevor er das Kraut genüßlich kaut, während er von Ririca liebevoll gestreichelt wird.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Di März 28, 2017 11:43 pm

Der fast kahle Al Bhed lacht leise als er sieht wie Rogue der kleinen Ririca hilft. "Wie es sich gehört...der Vogel hilft dem Kücken...", murmelt er leise und steht auf. Kurz schwankt er und dann streckt er sich gähnend. Er macht ein paar dehnübungen und ist auch endlich bereit aufzubrechen. Zane schaut die auf dem Tisch liegende Karte an. Da wohl niemand auch nur den Versuch ergreift diese genauer zu untersuchen, tut der Al Bhed dies. Er  entfaltet das vergilbte Stück Pergament und kichert, bevor er sich die Karte in eine der Taschen steckt. "DAs Ziel ist klar, also folget eurem König!", schon marschiert Zane richtung tür...und zerschellt sogleich am breiten Hintern des Chocobos. Er kippt nach hinten um und springt letztendlich mit einer akrobatischen Einlage wieder auf. Er hilft anschließend Ririca, den Vogel aus der Tür zu drücken. Der Barkeeper sagt kein Wort und verabschiedet die Gruppe nur mit einem Winken.

Als die Gruppe endlich an die frische Luft kommt, atmet sie genüsslich auf. Die Bar war stickiger als zuerst angenommen. Endlich füllte wieder frische Luft ihre Lungen. Sogleich stellt sich Zane an die Spitze der Gruppe. "Marsch Marsch Lakeien!", befiehlt er freudig und marschiert sogleich in eine Gasse. Ob er den Weg wirklich kennt, vermag die Gruppe nicht zu sagen. Ririca kommt plötzlich in den Sinn, dass eigendlich zu dieser Zeit kein Gemüsehändler mehr aufhaben sollte. Sie grübelt etwas nach und sogleich trifft es sie wie ein Schlag. In dieser Woche würden die Sterne - Alexander, Gaia, Ultima und Leviathan - genau über Avalon im Zenit stehen. Heute würde also die ganze Hauptstraße, welche sich durch den Mittelpunkt Avalons zieht, festlich geschmückt und voller Marktstände sein! Es ist letzlich ihr überlassen ob sie diese Informationen mit der Gruppe teilen will. Sie bemerkt, dass Zane den richtigen Weg einschlägt und die Gruppe gerade tatsächlich auf dem Weg zur Hauptstraße ist.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Do März 30, 2017 12:29 am

''Venatria'', antwortet Rogue kurz und knapp auf die Frage nach ihrem Namen und nickt anerkennend auf den Dank hin. Nur Zanes Kommentar hätte er sich wirklich sparen können.
Bevor die Gruppe nun wirklich endlich aus der Tür tritt, macht sich der Al Bhed noch an etwas auf dem Tisch zu schaffen. In All den Verschwörungstheorien und anderen Gedanken und Taten hat Rogue glatt vergessen, sich die Karte anzuschauen. Jetzt war ihre Chance vertan. ''Oh verdammt'', murmelt sie kaum hörbar. Ob Zane das Stück Papier jemals wieder rausrücken wird? Vielleicht wenn sie ganz freundlich und unterwürfig fragt.
In der Zeit die Van und der Al Bhed mit dem Chocobo zugange sind, holt die Rothaarige aus ihrem Beutel einen langen, schwarzbraunen Umhang, den sie sogleich anlegt und die Kapuze bis ins Gesicht zieht. So ist sie dann bereit, nach draußen zu gehen. Der erhabene König nimmt sich der Ehre an, die Führung zu übernehmen. Während Rogue ihre staubigen Lungen mit frischer, klarer Luft füllt, herrscht Zane die Gruppe an, ihm zu folgen. Die Hybridin atmet die saubere Luft in einem Stoß wieder aus. Bevor sie jedoch Einspruch erheben kann, düst der Al Bhed schon so gut wie davon. Mit dem Wissen im Hinterkopf, dass sie eigentlich gar nicht weiß wohin, bleibt ihr kaum etwas anderes übrig, als ihrem wahnwitzigen Blutsbruder zu folgen. Ihr Äußeres komplett verhüllt, die Waffen aber sehr wohl noch griffbereit, sollte es leichter sein, nicht sofort entlarvt zu werden. Es gefällt ihr zwar gar nicht, Zane derartiges Vertrauen entgegen bringen zu müssen, dennoch ist es besser, als sich abzuschotten und allein irgendwo hin zu irren.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Do März 30, 2017 5:49 pm

Ein wahrlich genialer Meisterplan des Barkeepers. Erst soll Ririca den Chocobo durch die, für das Tier, viel zu kleine Tür schieben, nur um ihn nach dem Anlegen der Taschen wieder über den gleichen Weg nach draußen zu befördern. Vielleicht darf man in Avalon auf offener Straße keine Satteltaschen an Chocobos befestigen? Möglicherweise ein Gesetz, welches Mio unbekannt ist. Wahrscheinlicher ist doch eher, dass der Barkeeper nicht gerade das intelligenteste Individuum ist, immerhin hätte man dem gefederten Tier so einiges ersparen können.

Zane nimmt sich währenddessen die Karte vor, welche auch in wenigen Momenten in seiner Tasche verschwindet. Bleibt nur zu hoffen, dass er wirklich weiß, welchen Weg die Gruppe einschlagen soll. Immerhin kann der großartige König so seine tollen Führungskünste unter Beweis stellen. Und, der wichtigere Punkt, es gibt für Mio weniger zu tun. Diese verlässt letztendlich als letzte, nach Rogue, die stickige Bar. Die frische Luft ist eine willkommene Abwechslung, ebenso der Szeneriewechsel.

Es bleibt ihr nun also nichts anderes übrig, außer dem großen König zu folgen. Was kann dabei schon schief gehen? Viele Tische, durch den sich der Al Bhed katapultieren könnte, stehen nun mal auf offener Straße nicht rum. Bleibt nur noch zu hoffen, dass er wirklich den richtigen Weg einschlägt.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Sa Apr 01, 2017 1:15 pm

"Freut mich, Frau Venatria", wiederholt Ririca den Namen um ihn sich besser merken zu können.

Ririca war nicht einmal auf den Gedanken gekommen, dass sie in Avalon eine Karte brauchen würde, mal abgesehen davon dass sie die Karte nicht einmal bemerkt hatte!

Nach dem Zane half den Chocobo wieder aus der Tür zu bugsieren, dauerte es auch nicht mehr lang bis die die anderen nachkamen und sie endlich aufbrechen konnten!

Während Ririca nicht reitet, sondern den Chocobo zieht, gesellt sie sich zuerst kurz zu Mio und lächelt sie freundlich an. "Darf ich fragen was sie eigentlich sind und wie ihr Name ist?", fragt sie neugierig, ohne böser Absicht. Zwar gab es in Avalon ein paar unterschiedliche Rassen, dennoch hatte Ririca mehr mit Menschen und Aegyl zu tun, selten mit anderen Wesen, so dass sie immer noch nicht wusste, wohin sie die Mischlingsdame einordnen sollte.

Während sie eindeutig dem richtigen Weg folgen, fragt sich das kleine Mädchen, was das wohl für ein Gemüsehändler sein sollte, der zu so später Stunde noch auf hatte. Auch sie mussten irgendwann Feierabend machen um zu ihren Familien zurück zu kehren und zu ruhen.
Doch dann trifft es sie tatsächlich wie ein Schlag. Wie konnte sie das nur vergessen?!

"Die Hauptstraße wird voll sein, heute sind alle Sterne genau über Avalon im Zenit und es ist eine Art Fest. Es ist immer ein kleines Fest..." teilt sie ihre Gedanken der Gruppe mit. Wo ihre Familie wohl heute sein würde? RIrica stellte fest, dass sie es meistens nicht wusste, was mit ihrer Familie war. Natürlich, sie aßen immer zu Abend zusammen, aber sonst wusste sie nicht, was sie den ganzen Tag über trieben...


Zuletzt von Ririca am Mo Apr 03, 2017 4:06 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Sa Apr 01, 2017 5:22 pm

Als Zane hört was Ririca in den Sinn kommt sieht er kurz verduzt drein und entschließt seine Trickiste zu öffnen. Sofort zieht er einen langen zerrissenen Mantel herraus, welchen er sich umlegt. Kurz drückt er an seinem Gürtel herrum...was nun geschieht müsste für die Gruppe etwas befremdlich wirken, denn aus der Glatze von Zane sprießen im Zeitraffer Haare herrvor! Er bekommt plötzlich schulterlange schwarze Haare und seine spiralpuppillen ziehen sich in seinen Augapfel zurück. Rote Augen blicken nun die kleinen Ririca an, während der "König" lächelt. "Sehr gut sehr gut...du bist jetzt schon nützlicher als die meisten meiner anderen Lakeien!", er lacht laut auf. Während die Gruppe durch die Gasse schlendert treffen sie auf keine einzige Person, jedoch wird mehr und mehr Stimmengewirr und Musik hörbar. Nach einer Abbiegung kann die Gruppe Licht am ende der Gass erkennen. Als sie schließlich auf die Hauptstraße treten, finden sie sich in einem Gewirr von 100ten Aegyl und Menschen wieder. Überall spielt Musik und viele menschen Tanzen. Marktschreier versuchen ihre Waren über den ganzen Lärm hinweg anzupreisen und Künstler streichen eine menge Geld für ihre Spiellerein auf. Anscheinend hatten auch die Aegyl in der Bar vergessen, dass heute das Fest stattfindet...tatsächlich sehr verdächtig...wussten sie wirklich so viel über Avalon wie sie erscheinen ließen? Ein kleiner junge stößt mit Mio zusammen und rennt ohne sich zu entschuldigen weiter. Kurz darauf stößt ein Mädchen ebenso mit Rogue zusammen. Sie fällt zu Boden, rappelt sich dann aber wieder auf. Verbeugt sich höflich und rennt dem jungen nach. In wenigen Sekunden sind sie in der Menge verschwunden. Ririca bemerkt einige Leute, die sie von ihren Shows kennt. Diese haben sie zum Glück noch nicht bemerkt...doch ihr ist klar, dass es nur eine Frage der Zeit war bis sie eine Show verlangen würden. Schon kam ein weiterer Mann aus der Masse geschlendert. Das erste was man von diesem Aegyl bemerkt ist seine fette Wampe. "Oho ein schönes Tier!", sagt er , während er den Chocobo mustert und mit der Hand nach ihm greift. Der Vogel schien nicht sehr erfreut über die Berührung zu sein. "Für das Prachtexemplar würde ich sofort 100.000 Gil auf den Tisch legen! Ist er zu verkaufen?", fragt er an Mio gewandt.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Sa Apr 01, 2017 7:03 pm

Weiter folgt Mio Zane durch die Straßen, welcher die Gruppe mit, anscheinend, großer Freude anführt. Sie ist etwas überrascht als sich Ririca – oder Van, wie sie sich vorstellte – zu ihr gesellt. „Mio“, antwortet sie, ebenfalls mit einem Lächeln im Gesicht. „Mein Vater war ein Ronso, meine Mutter ein Mensch“, fügt sie noch hinzu. Ihr ist bewusst, dass ihre kurze Antwort wirkt, als würde sie nicht mit Ririca reden wollen. Viel mehr weiß sie allerdings über ihre eigenen Eltern nicht. Wirklich getroffen hat sie die beiden nie.
Sie hatte, ehrlich gesagt, auch überlegt, ob sie sich mit einem Tarnnamen vorstellen soll. Aber warum? Immerhin hat sie nicht wirklich etwas zu verstecken. Bei dem Gedanken ging ihr durch den Kopf, wie sie sich fühlen würde. Es würde ihr eher so vorkommen, als würde man ihr nicht vertrauen, was auch in gewisser Weise verständlich ist.

Die Gruppe begibt sich weiterhin in Richtung Ziel, zumindest hofft Mio dies, während Ririca erwähnt, das anscheinend wohl ein Fest stattfindet. Mit dem Gedanken kann sich die Mischlingsdame nicht unbedingt anfreunden. Sie ist nicht wirklich ein großer Freund von Menschenansammlungen, welche sie bei einem Fest in der Regel erwartet. Sie hat aber in der Situation keine Wahl, auch wenn sie viel lieber ihre Zeit alleine verbringt.
Zane greift nach derselben Aussage nach seiner Kiste. Ein weiteres „Wunder“ der mysteriösen Maschine. Er ist nach der Verwandlung kaum noch wiederzuerkennen. Es ist allerdings nicht wirklich überraschend für Mio, nach allem, was der großartige König schon mit der Trickkiste angestellt hat.

Nach einiger Zeit betritt die Gruppe dann eine Straße und plötzlich findet sich Mio in der Mitte einer Menschenmasse wieder. Aegyl und Menschen ohne Ende, Musik aus allen Richtungen und Menschen, welche verzweifelt versuchen, die Musik zu übertönen. Sie kann sich kaum einen Ort vorstellen, an dem sie gerade lieber wäre. Besonders, nachdem ein Junge mit ihr zusammenstößt und einfach davon läuft. Nur ein Tsk ist von Mio zu hören. Auch mit Rogue stößt jemand zusammen. In solchen Menschenmengen passiert dies eben. Sie denkt nicht weiter darüber nach.

Plötzlich tritt ein Mann aus der Menge, welcher auf die Gruppe steuert. Er lässt sich wohl in die gleiche Gewichtsklasse wie der Barkeeper einordnen. Er bewundert das Chocobo, greift nach ihm und nennt sein Angebot.
Mio schlägt währenddessen die Hand des Aegyls weg. „Entschuldigen Sie, es war nur ein Reflex meinerseits. Nichts Persönliches“, lächelt sie ihn an. „Und nein. Unverkäuflich“, antwortet sie auf das Angebot, während sie mit einem kalten und genervten Blick die geflügelte Person anschaut. Zwar gehört das Chocobo nicht ihr, trotzdem nimmt sie sich die Freiheit, für Ririca zu antworten. Sie ist sich sehr sicher, dass sie für kein Geld in der Welt ihren Begleiter verkaufen würde.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Mo Apr 03, 2017 4:19 pm

Mit offenem Mund starrt sie Zane an. Ja, es war eine Sache zu sehen wie die Augen sich veränderten, im Spiegel oder bei ihrer Familie, aber es war was gänzlich anderes zu sehen, wie das Erscheinungsbild eines Al Bheds sich völlig verändern konnte!
Leise dämmerte es Ririca, dass wohl auch ihre Großmutter hätte dazu in der Lage sein können, doch sie konnte sie nicht mehr fragen ... obwohl ... Nein, Unsinn! Die Toten musste man ruhen lassen, so schwer es auch fiel, dennoch wäre es schön sie mal wieder sehen zu können...

"Freut mich, Mio!" Sie mag jetzt schon die Frau, auch wenn sie eher ruhig ist, gefällt Ririca ihre ruhige Art doch sehr gut. Doch sie fühlt sich etwas unsicher, nachdem Mio ihr geantwortet hat. "Ach so ist das ... ", kann sie bloß dazu sagen. Denn was soll man auch groß anknüpfen? Immerhin WOLLTE Ririca nicht unhöfflich oder neugierig sein. Auch wenn sie vielleicht eher neugierig war, aber zumindest die Höfflichkeit kann sie sich bewahren.

Schon von weitem hört man die Musik und das fröhliche Stimmegewirr und Ririca liebt auch das bunte Treiben, dennoch zieht sie unwillkürlich ihre Kapuze mehr ins Gesicht, als sie schließlich in der Hauptstraße ankommen.
Überall fröhliche Menschen, die ausgelassen tanzen, trinken, miteinander plaudern. Hoffentlich würde sie niemand erkennen!
Denn Ririca erkennt ein paar der Menschen, doch sie hoffte sie bemerkten sie nicht so schnell wie sie selbst.

Als dann ein Aegyl nach ihrem Chocobo greift, ist Ririca erschrocken und streichelt den aufgebrachten Riesenvogel. Doch sie ist zu erschrocken um gleich eine klare Antwort zu sagen, sondern stammelt nur irgendwas unverständlich und viel zu leise vor sich hin.
Doch zum Glück reagiert Mio da besser, als sie sagt der Chocobo sei unverkäuflich. "Freunde verkauft man nicht. Nicht für alles Geld der Welt", fügt das kleine Mädchen dazu.
"Vielen Dank", wendet sich Ririca noch kurz zu Mio, bevor sie wieder zu dem Aegyl guckt. "In den Ställen der Weißmagierakademie sind manchmal auch schöne Exemplare zu verkaufen. Vielleicht sollten sie dort mal vorbei sehen" Ihr Ausdruck ist freundlich, denn immerhin meinte der Aegyl das bestimmt nicht böse.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Mi Apr 05, 2017 3:41 pm

Genau so wie Rogue wirft sich der ehrenwerte König ebenfalls ein Stück Stoff um die Schultern. Doch er wäre nicht Zane würde er nicht noch einen oben drauf legen. Voller Erstaunen beobachtet Rogue die Verwandlung. Könnte das etwa..? Rogue glaubt, hier ein weiteres Indiz für ihre Barkeeper-blonde Aegyl-Theorie entdeckt zu haben. Sie nimmt sich vor, der Sache in Zukunft noch weiter auf den Grund zu gehen.

Nun aber hat sie einen Job zu erledigen. Nachdem das kleine Mädchen mehr als relevante Informationen offenbart, werden Rogue und der Ronsomischling von zwei Kindern angerempelt. Instinktiv überprüft die Al Bhed nach dem Zusammenstoß, ob noch alle ihr Hab und Gut bei ihr ist. Junge Kinder wie diese waren doch stets mit die effektivsten Taschendiebe. Unschuldig anzusehen, doch ihre Finger flinker als das Auge so mancher anderen. Sie kann jedoch nur offen, dass noch alles da ist, denn so schnell wie diese potentiellen Diebe auftauchten, so schnell sind sie bereits wieder in der Menschenmasse untergetaucht.

Jemand weiteres findet seinen Weg zur Gruppe. Ein Aegyl nähert sich, sein Aussehen ähnelt dem Mann aus der Bar. Rogue hält sich aus dem Gespräch völlig raus und behält stattdessen die Umgebung im Blickfeld. So schrecklich viele Leute, alle an einem Ort.. Zum einen verringert es die Chance, aufzufallen, doch dann wiederum gibt es so mehr Personen, die sie vielleicht doch entdecken könnten. Alles in Allem eine durchaus heikle Situation für die Al Bhed. Sie muss wirklich aufpassen, nicht aufzufliegen. Der Druck ist so groß, dass sie nicht ein mal wirklich der durchaus schönen Musik lauschen kann. Zu schade, liebt Rogue Musik doch so sehr.
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BeitragThema: Re: Die Bar: "Zum gerupften Huhn"   Mi Apr 12, 2017 12:07 am

Zane betrachtet den dicken Mann der ihnen eine Stange Geld für den Vogel bieten will. Mio und Ririca lehnen das Angebot jedoch ab. Zane enthält sich und sieht den Kindern nach, die gerade gegen Rogue und Mio gestoßen sind. Er wirkt sehr interesiert an dem ganzen Spektakel und sieht sich grinsend um. In seinen Augen spiegeln sich die Lichter wieder...und er verspührt wieder diesen Drang etwas in Flammen zu setzen. Ach wie lange hatte er kein verbranntes Fleisch mehr gerochen. Dann reißt der reiche Mann den Al bhed jedoch aus seinen Gedanken. "HAHA nundann junge Dame, wenn ihr mein Geld nicht wollt werde ich mir eben einen anderen Chocobo suchen. Der Tipp ist hoffentlich hilfreich...HAHAHA", lachend stolziert er anschließend davon. Rogue checkt inzwischen ihre Taschen. Ihr hab und gut ist immernoch an Ort und Stelle, über Mios Taschen kann sie jedoch keine Aussage treffen. Sogleich wendet sich Zane zur Gruppe und gebietet ihnen ihm weiter zu folgen. Die Gruppe hat sichtlich probleme sich durch die Menschenmassen zu kämpfen. Durch den großen Chocobo fällt die Gruppe außerdem noch mehr auf als gedacht. "Wir müssen am ende der Straße abbiegen...", sagt Zane ruhig als auch schon erneut eine Stimme aus der Menge dringt. "Ah pass doch auf Rotzgör!", ein großer Aegyl stößt gegen Ririca und bleibt an ihrer Kaputze hängen. Sogleich rutscht diese etwas runter. "Oh Miss Va'anell! Ich wusste ja nicht dass sie es sind!", sogleich ändert sich der Ton des Mannes. Ririca kann nur hoffen, dass ihre Eltern noch nicht an die große Glocke gehängt haben, dass sie nichtmehr zuhause aufgetaucht ist. "Können wir heute mit einer Show auf dem Marktplatz rechnen werte Dame?", fragt der Aegyl freudig. Zane wirkt mehr und mehr genervt, da die Gruppe ständig aufgehalten wird. Jedoch tut er nichts um den Mann abzuwimmeln.
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